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Faustball
Faustball-Herren hoffen auf Groß

Solingen. Der U 21-Europameister kehrt aus Litauen zurück. Die Ohligser Teams verlieren jeweils doppelt.

Der Abschluss der Hinrunde in der Zweiten Faustball-Bundesliga wird dem Ohligser TV in keiner guten Erinnerung bleiben. Nicht ein einziger Sieg sprang aus den vier Begegnungen heraus. Den Auftakt machten die Männer der SG ESV Wuppertal-West/Ohligser TV, die den weiten Weg nach Düdenbüttel im Kreis Stade machen mussten. Dort verloren sie in der ersten Partie gegen den Hallen-Bundesliga-Aufsteiger SV Moslesfehn mit 0:3 (9:11, 6:11, 6:11) deutlich. In der zweiten Begegnung entwickelte sich gegen den Aufsteiger SV Düdenbüttel eine ausgeglichene und spannende Partie. Am Ende hatte aber der Gastgeber beim 3:1 (14;15, 11:6, 13:11, 14:12) das glücklichere Ende auf seiner Seite. Die SG findet sich zur Saisonhalbzeit am Tabellenende punktgleich mit dem MTV Diepenau wieder. Und genau dorthin geht es am nächsten Samstag zum Rückrundenauftakt, wo zudem auch der MTV Vorsfelde auf die SG wartet. Mit hohen Erwartungen ist die Rückkehr von Angreifer Johannes Groß verbunden. Der U 21-Europameister kehrt von seinem Auslandssemester aus Litauen zurück. Er kann die komplette Rückrunde mitwirken. Den Anschluss ans Mittelfeld zu finden, dürfte der jungen Mannschaft um Kapitän Benjamin Otto trotzdem nicht leicht fallen.

Der fulminante Saisonstart der OTV-Damen wurde in Voerde etwas abrupt gestoppt. In der ersten Partie gegen den früheren Bundesligisten TV Voerde schied Spielmacherin Inga Maus im ersten Satz mit einer Oberschenkelblessur aus und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Folglich kam das Spiel der Ohligserinnen nicht so ganz in Fahrt. Einen 1:2-Satzrückstand egalisierten sie aber mit 15:13 zum 2:2. Im Entscheidungssatz setzte sich dann die größere Routine der Gastgeberinnen durch. Die 2:3 (4:11, 11:6, 9:11, 15:13, 6:11)-Niederlage war erst der zweite Punktverlust für den OTV in dieser Saison. Die Verunsicherung machte sich im Anschluss die junge Mannschaft der TK Hannover zunutze. Bei der 0:3 (3:11, 3:11, 11:13)-Niederlage war die Wende im dritten Satz greifbar, doch die Niedersachsen brachten ihn nach Hause.

Platz drei nach der Hinrunde ist weiter eine schöne Momentaufnahme, doch mit Hannover, Wardenburg und Voerde lauern im Verfolgerfeld drei punktgleiche Teams. Aber auch der Abstand zum Zweitplatzierten Lemwerder TV ist nicht groß. Eine interessante Rückrunde beginnt am Sonntag in Wardenburg gegen den TV Wardenburg und das Schlusslicht MTV Diepenau.

(red)
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