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Gegen Suchsdorf steht der STC schon unter Druck

Tennis: Gegen Suchsdorf steht der STC schon unter Druck
Unter anderem Nico Mertens steht dem Solinger TC morgen gegen Suchsdorf zur Verfügung. FOTO: Mak (Archiv)
Solingen. Morgen treffen sich zwei bislang sieglose Teams in der 2. Tennis-Bundesliga. In Bremerhaven am Sonntag ist der STC Außenseiter. Von Thomas Rademacher

Schlecht gespielt hat der Solinger TC in seinen ersten beiden Saisonpartien in der 2. Bundesliga nicht. Doch Punkte haben die Tennisspieler nicht geholt. Gegen Oldenburg verlor die Truppe 4:5, in Bielefeld 3:6. "Mit den Leistungen bin ich überhaupt nicht unzufrieden. Aber die Ergebnisse sind natürlich etwas ernüchternd", sagt STC-Trainer Karsten Saniter. "Es kommt schon ein wenig der Gedanke auf, dass man gut gespielt hat, aber doch mit leeren Händen dasteht."

Umso wichtiger ist das morgige Duell gegen den Suchsdorfer SV. Die Gäste haben in dieser Saison ebenfalls noch nicht gewonnen. "Das wird eine ganz enge Kiste", ist sich Saniter sicher. Denn Suchsdorf hat seine beiden Partien ebenfalls denkbar knapp mit jeweils 4:5 verloren. Gerade auf den mittleren Positionen ist die Mannschaft stark besetzt. Dazu stehen mit den Dänen Sören und Esben Olesen und dem Schweden Jesper Brunström drei routinierte Spieler auf der Liste, die bislang noch gar nicht zum Einsatz gekommen sind. "Ich bin gespannt, wie sie bei uns auflaufen", sagt Saniter, der aber mehr auf seine Mannschaft schaut. "Wir müssen zusehen, dass wir locker bleiben und angesichts der beiden Niederlagen nicht verkrampfen."

Auch im vergangenen Jahr stand das Team mit dem Rücken zur Wand, rettete sich letztlich aber in der Zweiten Liga. "Klar bleiben wir optimistisch. Es ist ja auch noch nichts verloren", stellt der Coach klar. Fest steht allerdings, dass es im Falle einer Heimniederlage gegen Suchsdorf ganz bitter kommen könnte. Denn am Sonntag muss die Truppe zum Bremerhavener TV. Der Aufstiegsfavorit hat bislang nur mit Suchsdorf (5:4) Probleme gehabt. Es folgten 8:1- beziehungsweise 9:0-Erfolge gegen Hamburg und Iserlohn. "In Bremerhaven sind wir Außenseiter. Locker aufspielen werden wir dort nicht, aber es ist gut, dass wir nicht so sehr unter Druck stehen", meint der STC-Coach.

Morgen lässt sich indes um einen gewissen Druck für die Widderter nicht drumrumreden. Doch Saniter ist zuversichtlich, dass sein Team damit klarkommt. Der Trainer wird seine beste Aufstellung ins Spiel schicken können. Das heißt, hinter Maverick Banes und Gero Kretschmer stehen Nick van der Meer, Nico Mertens und Patrick Elias zur Verfügung. Ob als sechster Spieler Mats Rosenkranz, Marko Tesanovic oder Till Wegner zum Einsatz kommen, lässt Saniter noch offen.

Im Einzel haben alle aus dem erstgenannten Quintett und Wegner bisher Erfolge gefeiert. Van der Meer hat nur ein Mal gespielt und gewonnen, Tesanovic hat bei seinem einzigen Auftritt verloren. Alle anderen Bilanzen lauten 1:1. "Es wäre natürlich schöner gewesen, wenn an einem Tag alle verlieren, während am anderen alle gewinnen, dann hätten wir zumindest einen Sieg auf dem Konto. Leider ist es so nicht gelaufen", sagt Saniter, der hofft, dass am Wochenende alle gleichzeitig zu ihrer Topform finden.

Jeweils 3:3 stand es nach den Einzeln in beiden Partien. Die Niederlagen fing sich die Truppe jeweils in den Doppeln ein. "Es ist leider so, dass die anderen im Doppel besser waren." Saniter weiß, woran das liegt. "Wir haben einige junge Spieler in unseren Reihen, die noch nicht so stabil sind. Und gerade im Doppel braucht man dieses ganz trockene, routinierte Spiel." Zudem hat der Coach die besten Formierungen noch nicht gefunden. Aber schon ein 4:2-Vorsprung nach den Einzeln würde gegen Suchsdorf sicher auch das Selbstvertrauen für die Doppel stärken.

Quelle: RP
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