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Handball
Handballer stehen in den Startlöchern

Handball: Handballer stehen in den Startlöchern
In der Vorsaison war Kira Bohlmann (rechts), hier gegen Lina Klinnert von Fortuna Köln, ein Aktivposten des HSV Gräfrath, nun ist sie angeschlagen. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Die Oberligisten Aufderhöhe und BHC II sind mit ihrer Vorbereitung ebenso zufrieden wie die Drittliga-Frauen des HSV. Von Lars Hepp

Die Oberliga-Handballer des Bergischen HC II nutzten das Wochenende gleich zu zwei Testpartien. Am Samstag ging es zum gleichklassigen Mittelrheinvertreter MTVD Köln, hier sprang für die von Patrick Luig trainierte Mannschaft ein 25:22 (11:12)-Sieg heraus. Einen Tag später kassierten die personell dezimierten Solinger zu Hause eine deutliche 20:32 (9:16)-Niederlage gegen den westfälischen Oberligisten HTV Sundwig-Westig. In beiden Partien musste die BHC-Reserve auf einige wichtige Kräfte verzichten, am Sonntag standen zudem Brian Gipperich und Mats Heyde noch beim Bundesliga-Spiel des BHC gegen die SG Flensburg-Handewitt im erweiterten Kader. "So lange die Kräfte ausreichten, haben wir gute Leistungen gezeigt. Gerade mit dem Abwehrbereich kann ich schon sehr zufrieden sein", meinte Luig. Ole Völker traf gegen die Kölner mit sieben Toren am besten, dazu verdiente sich Torhüter Aaron Hallfeldt ein Sonderlob. In der zweiten Begegnung avancierte Keeper Sebastian Büttner zum stärksten BHC-Akteur.

Die Handballer des TSV Aufderhöhe waren ebenfalls bei MTVD Köln zu Gast. Im Rahmen der Saisoneröffnung musste sich der Oberliga-Aufsteiger den Domstädtern mit 21:22 (13:11) geschlagen geben. Trainer Max Ramota musste gleich auf eine Reihe von wichtigen Spielern aus den unterschiedlichsten Gründen verzichten. "Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt", betonte der frühere Bundesliga-Spieler. Bereits am morgigen Freitag (20.30 Uhr) sind die Aufderhöher in der ersten Pokalrunde auf Niederrheineben gefordert, wenn es zum Oberliga-Absteiger TV Vorst gehen wird.

Auch die Drittliga-Damen des HSV Gräfrath waren am Wochenende aktiv. Trainer Alexander Müller zeigte sich mit dem zweieinhalbtägigen Trainingslager auf Ameland sehr zufrieden: "Wir haben sehr viel geschafft und auch immer noch gesehen, wo wir uns verbessern müssen." Mit weit über 30 Personen waren die Gräfrather Handballerinnen unterwegs, das Wochenende wurde gemeinsam mit der zweiten Mannschaft absolviert. Gerade für den Offensivbereich wurde an vielen Dingen gearbeitet, hier habe sich das Team laut Müller extrem verbessert. Rückraumspielerin Julia Schumacher muss aktuell wegen einer Schulterverletzung noch kürzertreten, Kira Bohlmann laboriert an den Folgen eines Bänderrisses. Heute steht gegen den Oberliga-Aufsteiger TB Wülfrath der nächste Test auf dem Programm.

Auf Reisen waren zudem die Verbandsliga-Handballerinnen des Wald-Merscheider TV - allerdings verlief die Fahrt nach Hamburg alles andere als reibungslos. Zum Einen gab es im Vorfeld einige Absagen, so dass nur acht Spielerinnen zur Verfügung standen, zum Anderen gab es Stau auf der Autobahn und einen defekten Wagen, der durch den ADAC ausgetauscht werden musste. So wurde es kurz nach Mitternacht, bis Trainer Falk Strathmann all seine Spielerinnen in der Hansestadt beisammen hatte. Den ersten Tag nach der kurzen Nacht nutzte der Übungsleiter zu einer ausgiebigen Trainingseinheit, die nur durch einen Bummel durch das Schanzenviertel unterbrochen wurde. Am zweiten Tag starteten die WMTV-Damen beim Vorbereitungsturnier der SG Altona, wo die Partien 18 Minuten dauerten. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden ging es in die K.o.-Spiele, wo es zwei Erfolge mit je einem Tor Differenz gab. Für die Finalspiele ging es in eine neue Halle, und auch dort sprangen zunächst zwei Siege heraus, und erst das Endspiel ging mit 9:11 verloren. Ein toller zweiter Platz bei 38 Teams.

Quelle: RP
 
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