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Handball
Heimvorteil soll den Aufderhöhern helfen

Solingen. Die Oberliga-Handballer empfangen Rheinhausen, Ligakonkurrent BHC II fährt zur Wundertüte Mönchengladbach. Von Lars Hepp

Borussia Mönchengladbach - Bergischer HC II. Mit fünf Siegen nacheinander im Gepäck reisen die Oberliga-Handballer des BHC II zum Tabellensechsten. Beim einstigen Meisterschaftsanwärter am Niederrhein kämpft die Mannschaft von Trainer Patrick Luig um die nächsten Punkte auf dem Weg zur Qualifikation für die neu entstehende Nordrheinliga, die ab Platz sechs erreicht wäre. "Wir können dort schon mit breiter Brust antreten. Und die vergangenen Duelle haben gezeigt, dass wir auch gegen diesen Gegner etwas ausrichten können", meint der A-Lizenz-Inhaber. Vier, besser noch fünf Punkte würde die BHC-Zweitvertretung auf dem Weg zur neuen Spielklasse laut Luig noch benötigen.

Einen Umbruch in der laufenden Runde haben die Gladbacher zu verkraften. Abwehrchef Björn Marquardt wechselte in der Winterpause zum Zweitligisten TSV Bayer Dormagen. Dafür reaktivierte man bei der Borussia Andreas Mailänder, der zuletzt beim Neusser HV unter Vertrag stand. "Die letzten Ergebnisse zeigen, dass die bei Weitem nicht mehr so konstant sind", betont Luig. Beim TV Lobberich setzte es eine klare 18:28-Niederlage, danach folgte aber ein beeindruckendes 26:22 über Tabellenführer HSG Bergische Panther. Nur eine Woche später gingen die Borussen bei TuSEM Essen II dann wieder mit 23:40 unter. "Der Gegner verfügt dennoch über ein hohes Maß an Qualität", so der Übungsleiter. Ben Thalmann, Ole Völker und Sam Lindemann sind allesamt angeschlagen, ein Mitwirken morgen Abend sollte aber nicht infrage stehen.

TSV Aufderhöhe - SG OSC Wölfe Rheinhausen. Den guten Trend aus den Vorwochen wollen die Aufderhöher Handballer bestätigen und endlich mal wieder Punkte auf die Habenseite bringen. Morgen Abend (19.15 Uhr) geht es zu Hause gegen den Tabellenneunten aus Duisburg. "Wir spielen zu Hause und wollen das in jeder Phase der Begegnung zeigen", sagt Trainer Max Ramota. Großes Problem ist derzeit die personelle Schieflage, denn beim TSV sind gleich eine Reihe von Spielern angeschlagen. Andreas Liebsch (Sprunggelenk), Christian Tietz (Schulter) und Tim Zulauf (Urlaub) werden definitiv nicht zur Verfügung stehen. Dazu sind Florian Felder und Florian Hadamek angeschlagen. "Jeder muss seinen Beitrag leisten, und die restlichen Spieler müssen alle näher zusammenrücken. Ich bin da recht optimistisch, dass wir das erfolgreich meistern werden", betont Ramota abschließend.

Quelle: RP
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