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Lokalsport
HSV erneut in der Außenseiterrolle

TSG 1888 Eddersheim - HSV Gräfrath (Frauen). Neun Partien haben die Handballerinnen des HSV Gräfrath in der dritten Liga noch zu absolvieren - und in ihnen geht es ums sportliche Überleben. Aktuell rangiert die von Helmut Menzel trainierte Mannschaft nur aufgrund der besseren Tordifferenz auf einem Nicht-Abstiegsrang. "Wir werden uns steigern müssen, um den drohenden Absturz abzuwenden. Ich bin mir aber sicher, dass die Mannschaft das packen wird. Es ist genügend Qualität vorhanden", betont Menzel.

Morgen (15 Uhr) geht es für seine Spielerinnen zum Tabellenvierten nach Eddersheim, wo sich die Gräfrather Frauen einmal mehr als krasser Außenseiter wiederfinden werden. Im Hinspiel kassierte das HSV-Team schon eine klare 27:33-Niederlage, Menzel spricht heute noch von der wohl besten Mannschaft der Hinrunde.

Aktuell haben die Gräfratherinnen einige personelle Probleme, die sich unter Umständen auch im Saisonendspurt recht negativ auswirken könnten. Lena Heider und Mariko Ikeda sind im Spiel gegen Kleenheim zusammengeprallt und werden aufgrund von Verletzungen ausfallen. Kreisläuferin Steffi Bergmann ist nach ihrem Armbruch ohnehin noch nicht so weit. Dazu plagt sich die Spielmacherin Kamila Caluzynska mit einer schweren Erkältung herum. "Wir leiden natürlich unter diesen Ausfällen. Trotzdem werden wir nicht nach Eddersheim fahren, um die Punkte kampflos abzugeben", so Menzel.

In Anbetracht der wenigen Aufgaben im weiteren Saisonverlauf tun die HSV-Frauen gut daran, in jede Partie wirklich alles reinzuwerfen. Unter Umständen hängt es am Ende wirklich nur an einem Pünktchen Differenz, ob die Klasse gehalten wird oder nicht.

(lhep)
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