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Lokalsport
HSV wieder in der Außenseiterrolle

Solingen. Gräfraths Trainer Elmar Müller hofft auf einen erneut couragierten Auftritt.

BV Borussia Dortmund II - HSV Gräfrath (Frauen). Mit dem fast schon sensationellen Punktgewinn gegen die Reserve des TSV Bayer 04 Leverkusen haben die Drittliga-Handballerinnen des HSV Gräfrath ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. "Das ist uns aber nur gelungen, weil wir alle am Limit agiert und als Kollektiv funktioniert haben", blickt Trainer Elmar Müller zurück. Durch den ersten Zähler sind die Gräfrather Frauen bis auf Tabellenrang zehn geklettert, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt einen Punkt.

Morgen (16 Uhr) sind die Schützlinge von Müller zu Gast beim Tabellensechsten in Dortmund. Am vergangenen Spieltag musste sich die BVB-Reserve denkbar knapp mit 30:31 beim Zweitliga-Absteiger Mainz-Bretzenheim geschlagen geben. "Die Mannschaft ist uns individuell klar überlegen. Wir können nur was erreichen, wenn wir als absolute Einheit auftreten", sagt Müller und verweist auf die sehr torgefährlichen Dortmunder Rückraumspielerinnen Vanessa Brandt und Dana Bleckmann. Das Duo kann jederzeit zusammen Partien im Alleingang entscheiden.

Beim HSV werden weiterhin Anne Brüggemann und Denise Janda ausfallen. Leihgaben aus dem Kader der zweiten Mannschaft wird es trotz der Herbstpause nicht geben, damit sich keine Spielerin im Drittliga-Team festspielt. "Da müssen wir auch an die Zweite denken", erklärt Müller, der auf einen erneut couragierten Auftritt seiner Truppe hofft. Das letzte Spiel hat definitiv Lust auf mehr gemacht.

(lhep)
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