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Handball
Kampfstarkem TSV geht am Ende die Luft aus

Solingen. Oberliga: Nach drei Spielen in sieben Tagen gibt es für ersatzgeschwächte Aufderhöher nach Führung noch ein Remis.

SV Neukirchen - TSV Aufderhöhe 22:22 (10:12). Den ersten Punktverlust in der Oberliga mussten die Handballer des TSV hinnehmen. Beim heimstarken Aufsteiger in Neukirchen-Vlyun kam die von Max Ramota trainierte Mannschaft nicht über ein Remis hinaus. "In Anbetracht der Tatsache, dass mir sieben Spieler gefehlt und wir wieder nicht verloren haben, ist das schon in Ordnung. Allerdings hat man den restlichen Spielern auch die starke Belastung von drei Partien in sieben Tagen angemerkt", berichtete Ramota. Verlassen konnte sich der Coach auf die Kampfkraft der Mannschaft, die durch Tobias Prommer, Thomas Billigmann und Aki Ktenidis aus den Reserve-Teams ergänzt wurde.

Neuneinhalb Minuten vor dem Abpfiff sah es allerdings schon vielversprechend aus für die Gäste, die zu diesem Zeitpunkt mit 20:16 vorne lagen. Angetrieben vom stark aufspielenden Linkshänder Philipp Schönfeld deutete einiges auf den vierten Saisonsieg hin. "Wir haben leider das Niveau nicht bis zum Ende halten können. Dazu hat der Gegner in Spielertrainer Jörg Förderer entsprechende Antworten parat gehabt", so der Ramota weiter. Der Neukirchener Coach war vor vielen Jahren auch schon in der Bundesliga aktiv und drückte der Begegnung in den letzten Minuten seinen Stempel auf.

Aufseiten das TSV verdienten sich neben Schönfeld aus dem rechten Rückraum auch Torhüter Robin Wiebusch und Kreisläufer Florian Felder beste Noten. Wiebusch entschärfte zahlreiche schwere Bälle und gab seinen Vorderleuten damit die nötige Sicherheit. Felder stand in der Deckung seinen Mann, in der Offensive gelangen dem körperlich starken Akteur sechs Tore.

In den nun anstehenden drei Wochen Herbstpause wollen die Aufderhöher die Akkus wieder aufladen und an den aufgetretenen Defiziten weiter arbeiten. Ende Oktober darf man sich dann auf das tolle Bergische Derby gegen den Nachbarn HG Remscheid freuen. Laut Ramota wolle man in diesem Aufeinandertreffen schon für klare Verhältnisse sorgen und die Vormachtstellung im Kreis unter Beweis stellen. Bis dahin sollte auch der ein oder andere Verletzte zurückkehren.

(lhep)
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