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Handball
Landesliga-Handballerinnen gehen leer aus

Solingen. Der Solinger TB ist noch am ehesten in Reichweite von Punkten, OTV und HSV III kassieren hohe Niederlagen.

Ohligser TV - TV Witzhelden (Frauen) 10:30 (3:16). Vom Aufstiegskandidaten aus Witzhelden bekamen die Landesliga-Handballerinnen des Ohligser TV sehr klar die Grenzen aufgezeigt und warten damit immer noch auf das erste Erfolgserlebnis in dieser Spielzeit. In der 17. Minute stand es schon 10:0 für den Favoriten, in der 22. Minute gelang den OTV-Frauen endlich der erste Treffer. "Bereits frühzeitig war klar, dass wir chancenlos sein würden. Das ist aber auch ein richtig starker Gegner", erklärte Trainerin Michaela Wischnewski. Beide Mannschaften nutzten die geklärten Verhältnisse, um in der zweiten Halbzeit allen Spielerinnen genügend Einsatzzeiten zu verschaffen.

LTV Wuppertal - HSV Gräfrath III 30:22 (17:7). Nichts zu bestellen hatten die Gräfratherinnen beim hoch gehandelten Team in Wuppertal. Die Mannschaft von Trainer Gert Stöcker verschlief den Start, rannte schnell einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher. In der Halbzeitpause lagen die Gäste, bei denen einmal mehr Torhüterin Anke Westermann die beste Spielerin war, schon mit zehn Toren hinten. "Wir haben uns aber nicht aufgegeben und alles für ein achtbares Resultat getan", sagte Stöcker, der bis zum 25:19 richtig zufrieden war. In den letzten Minuten zogen die Wuppertalerinnen aber noch einmal das Tempo an. Anna Thomas gelangen aus dem Rückraum sechs Tore, dazu setzte die Spielmacherin immer wieder die Nebenleute gut in Szene.

Solinger TB - Team CDG/GW Wuppertal 16:19 (11:10). Im Kellerduell mussten sich die Turnerbund-Frauen dem punktgleichen Gast aus Wuppertal geschlagen geben. Trainer Arnold Bojarski haderte vor allem mit den schwachen Schiedsrichtern, die aus seiner Sicht zahlreiche nicht nachvollziehbare Entscheidungen getroffen hätten. Nach der knappen Pausenführung brachen die Gastgeberinnen im zweiten Spielabschnitt an. Bezeichnenderweise war Torhüterin Katja Feldmann aus der zweiten Mannschaft laut Bojarski die beste Spielerin. "Zum Glück ist die Saison noch jung, und wir haben noch viele Möglichkeiten, Punkte einzusammeln", so der Coach weiter, der nun in der Herbstpause noch weiter an den Schwachstellen arbeiten möchte.

(lhep)
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