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Handball
Landesliga lebt von den zahlreichen brisanten Lokalduellen

Gleich fünf Handball-Mannschaften gehen in dieser Saison in der Landesliga an den Start. Die wohl größten Ambitionen verfolgt der Solinger TB, zudem versprechen die zahlreichen Lokalduelle jede Menge Spannung und Brisanz.

Solinger TB Viel vorgenommen hat sich der STB, der in dieser Spielzeit wieder bei der Titelvergabe ein ernsthaftes Wörtchen mitreden will. "Wir haben uns gut verstärkt und mit Heino Kirchhoff als Trainer einen absoluten Fachmann auf der Bank", sagt Abteilungsleiter Lutz Nippes. Von schweren Verletzungen ist die Mannschaft bislang verschont geblieben, dazu lieferten Sebastian Nippes und Co. gute Ergebnisse in den Testspielen ab. Am Sonntag (17 Uhr) geht es nun beim Wuppertaler SV um die ersten Punkte. "Ich denke, dass sich die Mannschaft im Saisonverlauf sehr gut entwickeln wird", geht Nippes optimistisch an den Start. Durch die vollständige Genesung von Tobias Nippes sowie den starken Zugängen Benjamin Knopp und Kevin Symannek (beide Bergische Panther II) ist die Mannschaft vor allem in der Breite extrem gut aufgestellt.

Ohligser TV Richtig rund lief es bei den Ohligsern in der Vorbereitungsphase, die Mannschaft von Trainer Thomas Goertz behauptete sich sogar gegen höherklassige Gegner. "Wir sind letztes Jahr nur knapp dem Abstieg entkommen. Von daher tun wir gut daran, wenn wir erst einmal kleine Brötchen backen", tritt der Coach gleich auf die Euphoriebremse. Großen Grund zum Optimismus gibt es durch die Rückkehr von Frederick König, der mit dem Oberligisten SG Langenfeld sogar den Aufstieg in die dritte Liga feierte. Fabian Brandenburg schaffte mit dem TV Angermund den Sprung in die vierthöchste Spielklasse, erhofft sich beim OTV aber mehr Spielanteile. "Wir haben sicherlich an Qualität gewonnen, und die Mannschaft sollte gefestigter als in der Vorsaison sein. Ich denke, dass viel vom Saisonstart abhängen wird", meint Goertz.

Wald-Merscheider TV Der Klassenneuling geht mit großer Vorfreude in die neue Saison. "Wir haben gut gearbeitet in der Vorbereitungszeit, und zum Glück sind wir von Verletzungen verschont geblieben", erklärt Trainer Micha Idelberger. In Paul Idelberger gab es vom BHC III nur einen Zugang zu integrieren, die Mannschaft kann sich auf bestehende Mechanismen verlassen. Viel wird davon abhängen, wie das Auftaktprogramm bewältigt wird. In Vohwinkel, gegen den Mitaufsteiger Langenfeld III, beim TSV II und gegen Haan - das sollten allesamt lösbare Aufgaben sein.

TSV Aufderhöhe II Der Abwärtstrend der Aufderhöher Zweitvertretung hat sich in den vergangenen beiden Jahren bestätigt. Die Mannschaft von Trainer Hendrik Röhrig muss von Anfang an Punkte für den Ligaverbleib sammeln. "Mehr wird für uns auch nicht drin sein", erklärt Röhrig, der besonders den Abgang des abwehrstarken Timo Westmeier (Karriereende) verkraften muss. Dazu hat Tobias Mann seine Handballschuhe an den Nagel gehängt, Matthias Jentzsch und Fabian Küpper fallen nach schweren Knieverletzungen aus. Aufgefüllt wird die Mannschaft mit Cornelius Dübbert und Henrik Nowosadtko aus der eigenen Dritten, Robin Räuber wurde gar aus der vierten Mannschaft hochgezogen.

Bergischer HC III In der Vorsaison entging die Mannschaft nur hauchdünn dem Abstieg. Oliver Dorn, letztjähriger Torhüter, hat die Nachfolge von Trainer Martin Fuchs angetreten. Dem einzigen Abgang von Paul Idelberger zum W-MTV stehen vier Zugänge gegenüber: Nick Kusenberg kommt aus der A-Jugend der JSG Haan/Hildener AT, Dennis Breuer von der SG Langenfeld II. Christopher Thamm (Niederbergischer HC) kehrt ebenso zurück wie Adam Dymek (Wuppertaler SV). "Damit haben wir einen 18er Kader und sollten vor allem quantitativ gut aufgestellt sein. Am Rest müssen wir in den nächsten Wochen und Monaten noch arbeiten", betont Dorn, der bereits beim Landesligisten Mettmann Sport II Erfahrungen auf der Trainerbank gesammelt hat.

(lhep)
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