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Lokalsport
Max Ramota sieht noch sehr viel Luft nach oben

Solingen. Noch ist die Qualifikation zur Nordrheinliga möglich.

Borussia Mönchengladbach - TSV Aufderhöhe. Mit gerade einmal sechs geholten Punkten ist die Hinrunde bei weitem nicht nach dem Geschmack der Aufderhöher Handballer verlaufen. Insgeheim hatte man beim Aufsteiger mit der Qualifikation zur Nordrheinliga geliebäugelt. Bei vier Punkten Rückstand ist der Sprung für den Oberligisten aber nach wie vor möglich. "Wir wissen, dass wir wesentlich besser Handball spielen können, als wir das in der Hinrunde gezeigt haben", betont Trainer Max Ramota, der bei seiner Truppe noch sehr viel Luft nach oben sieht.

Für eine wesentlich bessere Rückrunde wurde in personeller Hinsicht noch einmal eine Veränderung vorgenommen. Spielmacher Alexander Jentzsch wurde nach seinem halbjährigen Gastspiel in der TSV-Reserve wieder nach oben gezogen und soll vor allem dem Angriffsspiel wieder eine Note verleihen. "Da fehlte es bei uns in der ersten Saisonhälfte schon am allermeisten", so der frühere Bundesliga-Spieler. Jentzsch bringt zum einen wieder selber mehr Torgefahr mit, zum anderen sollen die Kreisläufer Robert Heinrichs und Florian Felder besser in Szene gesetzt werden.

Seit dieser Woche befinden sich die Aufderhöher wieder im Training und bereiten sich auf die Rückserie vor. Ein großer Bestandteil war die Verbesserung des Gegenstoßverhaltens, was wieder stärker ausgeübt werden soll.

Am Sonntag (14.45 Uhr) sind die TSV-Akteure nun zu Gast beim ewigen Meisterschaftskandidaten in Mönchengladbach. Gleich bei der Saisonpremiere setzte die Borussia mit dem deutlichen 33:25-Auswärtserfolg im Börkhaus-Siebels ein Ausrufezeichen. Seitdem hat sich die Mannschaft aber mit starken Leistungsschwankungen präsentiert und als Tabellensechster bereits drei Punkte Rückstand zur Spitze. "Die sind aber so stark, die können das spielend aufholen. Ich bin mir sicher, dass die gleich zu Beginn für klare Verhältnisse sorgen wollen", glaubt Ramota.

(lhep)
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