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Handball
Nur der BHC III kann in der Landesliga jubeln

Solingen. Die Handballer des Ohligser TV, des TSV Aufderhöhe II und des Solinger TB kassieren Klatschen.

HSG Bergische Panther II - TSV Aufderhöhe II 28:22 (13:12). In schwacher Verfassung präsentierten sich die Landesliga-Handballer des TSV Aufderhöhe II, in Burscheid musste sich die Mannschaft von Trainer Hendrik Röhrig klar geschlagen geben. "Wir haben leider im zweiten Spielabschnitt komplett den Faden verloren. Zudem haben meine Jungs ihr Glück zu häufig in individuellen Aktionen gesucht", meinte Röhrig enttäuscht. Vor allem aber ist die personelle Schieflage im Moment kaum zu kompensieren. Die jüngste Rückkehr von Spielmacher Alexander Jentzsch in den Kader der ersten Mannschaft tut da ein Übriges. "Wir müssen uns jetzt in den kommenden Wochen steigern, damit wir nicht auf einmal in den Abstiegskampf abrutschen", so der Coach weiter.

HG Remscheid II - Bergischer HC III 22:25 (9:14). Den ersten Saisonsieg feierten die Handballer des Bergischen HC III, damit schöpft der von Martin Fuchs trainierte Landesligist neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. "Endlich einmal hat sich unser breiter Kader ausgezahlt. Auch von den gelegentlichen Schwächephasen im zweiten Spielabschnitt hat sich mein Team nicht aus der Ruhe bringen lassen", freute sich Fuchs über die so wichtigen Punkte beim direkten Tabellennachbarn. Beim 18:18 und 20:20 hatten die Remscheider die Gelegenheit, die Begegnung zu drehen. Doch die Gäste hielten dem Druck stand und feierten zum ersten Mal in dieser Runde so richtig.

Durch diesen Sieg beträgt der Rückstand zum Nichtabstiegsrang gerade einmal zwei Pünktchen. "Wir sind wieder im Rennen und wollen jetzt am liebsten nächstes Wochenende direkt nachlegen", betonte der Coach.

HSG Rade/Herbeck - Solinger TB 33:23 (20:10). Beim Tabellendritten in Radevormwald gab es für die Turnerbund-Handballer nichts zu holen. Nach dem 6:6 setzte sich der Favorit Tor um Tor ab, spätestens beim Seitenwechsel war der Glaube an eine Überraschung dahin. "Wir haben viel zu viele Fehler gemacht. Zu keinem Zeitpunkt hat meine Mannschaft Normalform erreicht", berichtete Trainer Heino Kirchhoff. Besonders im Abschluss agierten die Gäste viel zu ungenau, und damit hatten die HSG-Spieler durch einige Kontertore einfaches Spiel. Laut Kirchhoff sei man aber auch auf einen richtig starken Gegner getroffen, der sicherlich zu den besten Teams in der Spielklasse zählt.

Ohligser TV - LTV Wuppertal III 24:34 (13:15). Bis zur Pause blieben die OTV-Handballer auf Augenhöhe, doch nach dem Seitenwechsel ging es ganz schnell: Von 15:13 setzten sich die Gäste über 19:14 bis auf 23:15 ab - damit war die Frage nach dem Sieger bereits 20 Minuten vor dem Ende beantwortet. "Wir haben einfach nicht die Qualität, um mit einer Spitzenmannschaft der Landesliga mitzuhalten", schätzte Trainer Thomas Goertz später das Leistungsvermögen seines Teams ein. "Unsere Fehler sind einmal mehr bestraft worden, aber wir haben es nicht geschafft, die Fehler des Gegners zu bestrafen." Zumindest nicht über das gesamte Spiel hinweg, denn in Halbzeit eins boten die Ohligser der Favoriten ordentlich Paroli, gingen zwischenzeitlich auch in Führung. Das 11:11 war aber das letzte Unentschieden der Partie und nach der Pause ging es eben zu schnell dahin. "Wir haben in den ersten zehn Minuten der zweiten halbzeit keine Lösungen gefunden. So haben wir den hohen Rückstand nicht mehr kompensieren können", erklärte Goertz.

(lhep/ame)
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