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Lokalsport
Oberligisten gehen leer aus

Solingen. Aufderhöhe und BHC II verlieren ihre Partien. Im Schlussspurt bleibt es eng.

TSV Aufderhöhe - SG OSC Wölfe Rheinhausen 23:28 (10:13). Bei den Aufderhöher Handballern gibt es nichts Neues. Wieder ordentlich und engagiert gespielt, trotzdem nahm der Gegner die beiden Punkte mit auf die Heimreise. In der Begegnung gegen den Tabellenneunten aus Duisburg präsentierte sich der von Max Ramota trainierte Oberligist zwar in vielen Bereichen als ebenbürtig, doch in den entscheidenden Phasen fehlte es der Mannschaft einfach an Qualität. Das TSV-Team wird sich mit dem Schlusslicht DJK Unitas Haan um die Rote Laterne streiten, der Drittletzte Königshof hat mittlerweile schon sechs Punkte mehr auf dem Konto. "Wenn wir nicht über die komplette Spieldauer an unserem Leistungslimit agieren, dann holen wir keine Punkte in dieser starken Klasse", musste Ramota hinterher zugeben, der vor allem von der Unterstützung der zahlreichen Aufderhöher Anhänger angetan war, die trotz der Niederlage alles gaben.

Bis zehn Minuten vor Ende durften die Hausherren noch auf eine Wende hoffen, der TSV lag bei drei Toren Rückstand durchaus noch in Reichweite. Die Rückraumlinken Kris Zulauf und Florian Hadamek erwischten einen starken Tag und kamen zusammen auf elf Treffer.

Kurios: In der Halbzeitpause hatte sich Torhüter Lukas Diel verletzt, so dass kurzfristig Mees Bachmann aus der Dritten Mannschaft zu seinem Debüt in der Oberliga kam. In den letzten zehn Minuten eingesetzt machte Bachmann seine Sache sogar richtig gut.

Borussia Mönchengladbach - Bergischer HC II 30:27 (14:12). Die Qualifikation zur Nordrheinliga bleibt weiterhin sehr spannend. Die BHC-Reserve musste sich beim Tabellenfünften in Mönchengladbach geschlagen geben und hat damit weiterhin nur zwei Punkte Vorsprung auf Rang neun. "Da werden sich auf der Zielgeraden in dieser Runde noch einige Mannschaften drum streiten. Denn aufgegeben hat sich da niemand", stellte BHC-Trainer Patrick Luig mit Blick auf die Ergebnisse und die Tabelle fest.

In Mönchengladbach war lange zwischen den Mannschaften kein Unterschied zu erkennen. Neun Minuten vor dem Ende hatten die Solinger beim 24:25 die Chance auf den Ausgleich. Doch ein Borussen-Ballklauer in Höhe der Bank sowie drei technische Fehler sorgten dafür, dass die Hausherren auf fünf Tore davonzogen. "In dieser Phase haben wir kurzzeitig den Kopf verloren, und so ein starker Gegner bestraft so etwas sofort", betonte Luig. Zwar versuchten die Gäste in der verbleibenden Spielzeit noch einmal alles, doch die Gladbacher ließen sich nicht mehr in Gefahr bringen. Die linke Seite agierte wiederholt sehr stark. Felix Korbmacher aus dem Rückraum erzielte neun Tore, Tim Lindner brachte es vom Flügel und vom Siebenmeterpunkt aus sogar auf zehn Treffer.

(lhep)
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