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Lokalsport
Ramota und Luig hoffen beide auf die ersten Punkte

Solingen. Bergischer HC II - SG OSC Wölfe Rheinhausen. Nach der 25:28-Auftaktniederlage beim amtierenden Niederrheinmeister TV Aldekerk wollen die Oberliga-Handballer des Bergischen HC II nun richtig in die Saison starten. "Wenn wir ernsthaft unter die ersten acht Mannschaften kommen wollen, dann müssen wir diese Begegnung für uns entscheiden", erklärt Trainer Patrick Luig. Am Sonntag (18 Uhr, Klingenhalle) geht es gegen den ehemaligen Drittligisten, der nach dem Abstieg und zahlreichen Spielerabgängen einen Neuaufbau einleiten musste. Doch die Premiere verlief für die Duisburger außerordentlich gut, die Bundesliga-Reserve von TuSEM Essen wurde deutlich mit 31:20 in die Schranken verwiesen. Luig machte sich vor Ort ein Bild über die Leistungsfähigkeit. "Die spielen mit einer hohen Physis, gehen sehr robust zur Sache", hat der Coach vor allem die 3:2:1-Deckungsformation als Prunkstück ausgemacht. Von Lars Hepp

Der aus Hiesfeld gekommene Neuzugang Christian Mergner war ein absoluter Aktivposten, erzielte in Halbzeit eins mehr als die Hälfte aller Wölfe-Tore. Mit Niklas Weghaus, der ebenfalls aus Hiesfeld wechselte, sowie Joel Huesmann (TuS Spenge) verfügen die Duisburger über einen sehr groß gewachsenen Innenblock. "Wir müssen die von Anfang an mit unserem Tempospiel unter Druck setzen", hofft Luig auf eine engagierte Vorstellung seiner Truppe. Optimismus macht sich zudem durch die Rückkehr der beiden Leistungsträger Tobias Joest und Christopher Hindrichs breit.

TV Lobberich - TSV Aufderhöhe. Zur ungeliebten Anwurfzeit am Sonntag (11.45 Uhr) müssen die Aufderhöher Handballer nach Nettetal an den Niederrhein reisen. "Wir wissen noch nicht ganz genau, wie wir uns vorbereiten. Möglicherweise mit einem gemeinsamen Frühstück", sagt Trainer Max Ramota. Nach der Niederlage zur Oberliga-Premiere gegen Mönchengladbach will es der TSV nun besser machen und die ersten Punkte in der neuen sportlichen Umgebung einfahren. Für einen Erfolg müsse aber, so Ramota, "schon alles zusammen passen".

Die vom ehemaligen Ohligser Jurek Tomasik trainierte TVL-Mannschaft zählte in der vergangenen Spielzeit zu den positiven Überraschungen und wurde auf Anhieb gleich bester Aufsteiger in der Klasse. Auch in dieser Runde ist den Lobberichern viel zuzutrauen. "Wir dürfen uns nicht viele Fehler erlauben, diese wird der Gegner sofort bestrafen", weiß der frühere Bundesliga-Spieler. Die Zulauf-Brüder Tim und Kris, am vergangenen Wochenende mit zusammen elf Toren aus dem Rückraum recht erfolgreich, werden aus privaten Gründen fehlen. Dafür gibt Robert Heinrichs sein Meisterschaftsdebüt im Aufderhöher Dress. Gerade der Abwehrbereich sollte von seinen Qualitäten profitieren.

Quelle: RP
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