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Leichtathletik
Reformpläne für die Leichtathletik

Leichtathletik: Reformpläne für die Leichtathletik
Die Arbeitsgruppe "strukturelle Veränderungen im Leichtathletik-Landesverband Nordrhein" schlägt vor, 14 Kreise in vier Regionen zusammenzufassen. FOTO: FL
Solingen. Eine Arbeitsgruppe hat einen Vorschlag zur Neustrukturierung vorgestellt. Von Paul Offermanns und Oliver Schaulandt

Beim Kreis- und Jugendtag in Mönchengladbach wurden die Vereinsvertreter aus dem Leichtathletikkreis Niederrhein-West überrascht über die neuesten Ergebnisse der tags vorher stattgefundenen Arbeitsgruppe "strukturelle Veränderungen im Leichtathletik-Landesverband Nordrhein". Dieser Arbeitsgruppe gehören 28 Kreisvertreter an. Künftig soll es statt der 14 Kreise am Nordrhein nur noch vier Regionen geben - das zumindest ist die Empfehlung, die die Arbeitsgruppe mit in die nächste Beiratssitzung am 13. März geben wird.

Mit dieser möglichen neuen Konstellation hatte wohl keiner gerechnet: So würde der Kreis Bergisch Land von Ost nach West quer durch den Landesverband verlaufen und zur Region 2 mit dem Kreis Düsseldorf-Neuss und Niederrhein-West werden. Die Kreise Heinsberg und Kleve kämen mit Aachen, Düren, Euskirchen (Region 4) bzw. mit Rhein-Lippe und Duisburg-Essen (Region 1) zusammen. Die Region 3 würden Köln/Rhein-Erft, Oberberg und Bonn/Rhein-Sieg bilden.

Nach der neuen Mitarbeiterstruktur würde auf Regionalebene ein Vorstand entstehen, gegebenenfalls mit einem hauptamtlichen Geschäftsführer, und auf Kreisebene würden Beauftragte - etwa um die Nähe zu den Kommunen zu erhalten - aktiv. All das ist Thema auf der Beiratssitzung am 13. März. Der Beirat ist das zweithöchste Gremium; ihm gehören Vertreter der 14 Kreise sowie das Präsidium an. Der Beirat bereitet dann einen Antrag vor, der beim Verbandstag am 16. April in Kevelaer zum Beschluss kommen wird, sagte der Geschäftsführer des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein, Hans-Joachim Scheer.

Ein Vereinsvertreter fühlte sich von der kurzfristigen Empfehlung überfahren. Er müsse darüber zuerst in seinem Verein mit Übungsleitern, Trainern und Aktiven sprechen. Ein anderer wollte konkreter über die neue Mitarbeiterstruktur informiert sein. Wiederum andere fanden die Veränderungen als den richtigen Schritt, damit die Leichtathletik attraktiv bleibt. Der Kreistag verständigte sich darauf, dass der Kreisvorstand den Vereinen die entsprechenden Unterlagen zukommen lässt und sie bis zum 12. März ihre Meinung kundtun.

Quelle: RP
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