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Lokalsport
Solinger Handball-Prestigeduell in der Klingenhalle

Solingen. Bergischer HC II - TSV Aufderhöhe. Morgen (16.15 Uhr) kommt es in der Klingenhalle zum prestigeträchtigen Stadtduell in der Oberliga. Die BHC II-Handballer empfangen Aufderhöhe, das den ersten Vergleich denkbar knapp mit 22:21 für sich entscheiden konnte. Mittlerweile hat sich die Bundesliga-Reserve jedoch stabilisiert und vieles scheint darauf hinzudeuten, dass sich die von Patrick Luig trainierte Mannschaft für die neue Nordrheinliga wird qualifizieren können.

Ziele: Auf den angepeilten achten Tabellenplatz, der von der SG OSC Wölfe Rheinhausen eingenommen wird, haben die BHC II-Handballer aktuell nur einen Punkt Rückstand. Patrick Luig zeigt sich optimistisch: "Wir werden nach den Partien gegen den TSV und Unitas Haan definitiv mehr wissen. Ich bin mir aber sicher, dass wir den Sprung in die Nordrheinliga schaffen werden."

Anders sieht es für die Aufderhöher Handballer aus. Die Mannschaft von Trainer Max Ramota hat bereits sieben Zähler weniger als die Duisburger auf dem Konto. "Wir beschäftigen uns gar nicht mehr mit diesem Thema. Wir wollen uns vielmehr noch weiter einspielen und die Saison mit ansprechenden Ergebnissen beenden", sagt Ramota.

Perspektive: Laut Luig wird viel davon abhängen, ob die Mannschaft zusammengehalten werden kann. Einige Spieler haben sich aufgrund der ungewissen Ligazugehörigkeit noch nicht entschieden. "Wir werden aber auch in Zukunft viele Spieler aus der eigenen Jugend rekrutieren. Von daher bleibt zunächst das Erreichen und dann die Etablierung in der neuen Klasse das Ziel", so Luig. Beim TSV wird es kommende Woche eine Vorstandssitzung geben. Ramota weist darauf hin, dass sich bei den Aufderhöhern aber nicht viel ändern wird. Mit einem hohen Gemeinschaftsgefühl gehe es in erster Linie darum, die Position in der Oberliga zu festigen.

Personalplanungen: Bislang hat sich beim BHC nur Torhüter Tobias Joest in Richtung SG Langenfeld verabschiedet. Felix Barwitzki (A-Jugend) wird sich Königshof anschließen. "Ich hoffe aber, dass das Gerüst so zusammenbleiben wird", meint Luig. Beim TSV werden die routinierten Mirko Bernau und Robert Heinrichs nach der Runde endgültig aufhören. Ansonsten geht Ramota davon aus, mit allen übrigen Spieler weiterarbeiten zu können.

Trainer-Perspektive: Bei Patrick Luig wird bis Montag eine Entscheidung über die Zukunft fallen. Es wären sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen geführt worden, der Verein muss sich allerdings bezüglich einer generellen Ausrichtung klar positionieren. Ramota hingegen wird sein Engagement beim Aufsteiger in jedem Fall fortsetzen. Gerade im Bereich der Nachwuchsarbeit will man beim TSV andere Wege beschreiten.

(lhep)
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