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Sportpolitik
Sportjugend bildet neun junge Flüchtlinge aus

Solingen. Die Sportjugend des Solinger Sportbundes hat ihren Beitrag zur Integration geleistet: Sie brachte neun junge Flüchtlinge im Alter zwischen 16 und 21 Jahren durch die vereinfachte Gruppenhelfer-Ausbildung. An vier Tagen nahmen die jungen Männer an der Ausbildung in der Wilhelm-Hartschen-Turnhalle teil, die Sportjugend beschreibt alle neun als "sehr motiviert und engagiert." Das Fazit des dreiköpfigen Referenten-Teams mit Magdalena Möhring, Christopher Winter, und Marc Schüßler: "Engagement und sportliches Interesse sind keine Frage des Alters oder der Herkunft."

An Tag eins ging es vor allem um das Kennenlernen mit kleinen Spielen, um Werte, Kommunikation und wie man eigene Regeln aufstellt. Etliche Praxiseinheiten durften hier natürlich auch nicht fehlen. An Tag zwei lag der Schwerpunkt auf den motorischen Grundeigenschaften und den koordinativen Fähigkeiten. Des Weiteren gab es Vertrauensspiele wie einen "Blindenparcour", bei dem die Begriffe Vertrauen, Helfen und Sichern illustriert wurden. Der vierte Tag befasste sich unter anderem mit den Motiven für Sport und Bewegung sowie Grundzügen in Erster Hilfe. Zum Abschluss gab es noch eine Hockey-Stunde für die Teilnehmer, die so den Aufbau einer Sportstunde erfahren konnten.

Die Sportjugend plant, die neun Flüchtlinge in den Gruppenhelfer-Lehrgang (18. bis 21. Oktober) aufzunehmen. Dort könnten sie den Gruppenhelferschein erwerben, die Vorstufe zum Übungsleiterschein.

(ame)
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