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Handball
Stadtmeisterschaft der Handballer endet im Tumult

Solingen. Bei der Handball-Stadtmeisterschaft war es gestern Abend eigentlich zum Traumfinale gekommen: Die beiden favorisierten Oberligisten Bergischer HC II und TSV Aufderhöhe hatten sich gegen die Landesligisten Ohligser TV 88, Solinger TB, TSV II und BHC III durchgesetzt. Doch das Endspiel wurde beim Stand von 8:8 abgebrochen: Nach einem üblen Foul des BHC II an einem Aufderhöher kam es zu einem Tumult, in dessen Folge die Schiedsrichter die Partie nicht wieder anpfiffen. "Es war ein Auflauf von Menschen, die übereinander hergefallen sind", schilderte Guido Zimmermann vom Organisationsteam der ausrichtenden OTV-Handball-Offensive ("OHO"). "Es war ein ruppiges Foul mit einer Tendenz zum Unsportlichen, das man auch härter hätte ahnden können, als mit einer Zwei-Minuten-Strafe. Danach behielt dann keiner mehr die Nerven, es entstand eine Traube, wo sich zehn Leute gegenüberstanden. Es hatte sich eh schon ein bisschen hochgeschaukelt, es war Gift in der Partie drin. Und dann gab es am Ende Kurzschlussreaktionen", sagte Zimmermann, der die Entscheidung, das Spiel abzubrechen richtig fand, aber auch meinte: "Bis dahin war alles super gelaufen. Es ist traurig und schade, dass es so geendet ist." Beide Teams wurden nach Absprache mit den Kapitänen disqualifiziert. Als Turnierdritter ist der TSV II nun neuer Stadtmeister.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer morgigen Ausgabe.

(ame)
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