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Lokalsport
Tim Focke stellt in Bochum auf Zonendeckung um

Solingen. Im Normalangriff ist dem Düsseldorfer SC kein Tor gegen die SGW Solingen/Wuppertal gelungen. Doch die Landeshauptstädter trafen sieben Mal in Überzahl. "Wir müssen es unbedingt verhindern, so oft hinausgestellt zu werden", sagt Trainer Tim Focke vor der Partie beim SV BW Bochum. Gegen den Favoriten in der Zweiten Wasserball-Liga West setzt der Coach auf eine deutlich diszipliniertere Vorstellung. Die Pressdeckung funktionierte gegen Düsseldorf zwar gut, war aber anfällig für Strafzeiten. "Wir stellen auf eine Zonenverteidigung um. Allein das wird es leichter machen, nicht so oft aus dem Wasser zu müssen", erläutert Focke. "Aber jeder Spieler muss auch für sich selbst schauen, dass er die Disziplin wahrt." Mit einer verbesserten Abwehrleistung rechnet sich der Trainer eine Chance gegen die Bochumer aus, obwohl die aufgrund zahlreicher Verstärkungen klarer Favorit sind.

"Man hört, sie wollen gerne aufsteigen. Wir bleiben trotzdem guter Dinge, denn in der vergangenen Saison haben wir sie auf Pokalebene sogar im eigenen Becken geschlagen." Zu was die Bochumer in dieser Spielzeit in der Lage sind, haben sie aber schon am ersten Spieltag bewiesen. Mit 18:2 gewannen sie bei der SGW Hamm/Brambauer. Personell muss sich Tim Focke derzeit kaum Sorgen machen. Zugang Jure Stojanovic feierte einen guten Einstand als Center. "Insgesamt bin ich mit der Angriffsleistung zufrieden", sagt der Coach, der defensiv aber wohl improvisieren muss. Daniel Junker steht als Center-Verteidiger nicht zur Verfügung. "Mal schauen, ob ich einen anderen der alten Recken motiviert bekomme."

(trd)
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