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Lokalsport
TSG-Basketballer siegen nach Verlängerung

Sg. In Langenfeld kommen die Solinger trotz schwacher Leistung mit einem blauen Auge davon. Von Thomas Rademacher

Langenfeld - TSG Solingen 69:72 nach Verlängerung (18:14, 14:17, 21:22, 12:12 - 4:7). Eigentlich hatte die TSG Solingen bis zum Spitzenspiel der Landesliga-Rückrunde gegen den TVJ Königshardt nichts mehr anbrennen lassen wollen. Doch schon das Gastspiel bei der schwachen SG Langenfeld bereitete den hiesiegen Basketballern massive Probleme. "Wir haben schlecht gespielt", resümierte Pfüller. Der Trainer war glücklich, dass er sich vor Beginn der Partie dazu entschieden hatte, sich selbst auf den Spielberichtsbogen eintragen zu lassen.

Denn schon die Vorzeichen hatten Pfüller Kopfschmerzen bereitet. Nicklas Perry hatte sich spontan abgemeldet, weil es ihm nicht gut ging. Außerdem fiel Maik Walosch aufgrund einer Operation am Knie aus. "Ich hatte ein schlechtes Gefühl und habe mich deshalb eintragen lassen." Die Entscheidung war keine leichte, schließlich "verschwendet" Pfüller damit den zweiten seiner maximal fünf Saisoneinsätze im Landesliga-Team. Mehr sind als Spieler der Reserve nicht drin. Doch sein Instinkt trog ihn nicht. In der ersten Aktion der Partie fiel Christian Heinz auf sein Handgelenk und musste umgehend ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Verunsicherung war deutlich zu spüren. Mit 14:18 lagen die Solinger nach dem ersten Viertel hinten und kamen in der Folge durch einen starken Dennis Mims zurück. Acht seiner 13 Punkte markierte der Center im zweiten Viertel. Doch Treffsicherheit wollte bei keinem Solinger so recht aufkommen. "Wir haben unglaublich viel vergeben", sagte Pfüller, der selbst zwölf Punkte erzielte.

In der Schlussphase hatte die Mannschaft die Chance zum Sieg. Doch René Borck vergab zwei Freiwürfe. Die Gastgeber machten es besser, glichen von der Linie aus und brachten die Begegnung so in die Verlängerung. "In der hatten wir dann etwas Glück", fand der Coach, der genau wie Martin Perry und Mims aufgrund zu vieler Fouls nicht mehr spielen durfte. Den wichtigsten Korb erzielte Lukas Hoffmann von der Drei-Punkte-Linie. Dzemal Selimovic machte nach einem Offensiv-Rebound den Deckel drauf.

TSG: Mims (13), Pfüller (12), Borck (12), Selimovic (12), M. Perry (12), Koc (4), Hoffmann (3), Haller (3), Kraus, Heinz, Varol (n.e.).

Quelle: RP
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