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Lokalsport
TSV kommt mit dem Schrecken davon

Solingen. Oberliga: Aufderhöhe besiegt das Schlusslicht TV Vorst denkbar knapp mit 25:24.

TSV Aufderhöhe - TV Vorst 25:24 (12:13). Schlecht gespielt und dennoch gewonnen. Die Oberliga-Handballer des TSV Aufderhöhe kamen noch einmal mit dem Schrecken davon, die von Max Ramota trainierte Mannschaft setzte sich denkbar knapp mit 25:24 durch. Immerhin ist die Weste weiter makellos: Das Team feierte damit bereits den dritten Sieg im dritten Spiel. "So ein Ding hätten wir in der Vorsaison garantiert verloren. Insgesamt kann ich diesmal aber nur mit den beiden Punkten zufrieden sein", erklärte Ramota hinterher.

Von Anfang an fanden die Aufderhöher überhaupt nicht zu ihrem Spiel. Alleine in Halbzeit eins erlaubte sich das TSV-Team 25 Fehlwürfe oder technische Fehler. Trotz einiger Blessuren stellten sich Kris Zulauf und Florian Felder wieder in den Dienst der Mannschaft und gaben wenigstens der Abwehr die nötige Stabilität.

Nach dem knappen Pausenrückstand steigerten sich die Ramota-Schützlinge in Durchgang zwei enorm und drehten die Begegnung. Torhüter Fabian Mann hatte mit etlichen Paraden großen Anteil daran. Im Angriff stellte Linkshänder Tim Zulauf seine Wurfkraft unter Beweis und steuerte insgesamt sechs Tore zu diesem typischen Arbeitssieg bei. "Meine Jungs waren gut eingestellt, doch sind die Vorgaben diesmal nicht so konsequent umgesetzt worden. Wenigstens sind wir in Halbzeit zwei über den nötigen Kampf gekommen", sagte der Coach weiter. In der Schlussphase wäre auch eine Punkteteilung denkbar gewesen, doch mit vereinten Kräften brachten die Aufderhöher den knappen Vorsprung über die Zeit.

Am nächsten Wochenende geht es nun zum unangenehmen Aufsteiger SV Neukirchen, wo sich der TSV weiter schadlos halten möchte. "Es wäre natürlich traumhaft, wenn wir die Herbstpause mit vier Siegen erreichen würden. Allerdings wird das eine ganz schwierige Aufgabe", so Ramota.

(lhep)
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