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Lokalsport
TSV will Schwung nutzen, BHC II den Favoriten ärgern

Solingen. DJK Unitas Haan - TSV Aufderhöhe. Mit extrem breiter Brust reisen die Handballer des TSV Aufderhöhe nach Haan. Nach dem tollen Sieg über Spitzenreiter SG Langenfeld will der Oberligist nun auch morgen (19 Uhr) im Derby nachlegen und am vorletzten Spieltag damit den Kampf um die rote Laterne entscheiden. Der dritte Saisonsieg hat definitiv Lust auf mehr gemacht, und das TSV-Team will den Endspurt der ersten Oberliga-Runde erfolgreich gestalten. "Ich gehe von einem hitzigen Duell aus. Wir haben allerdings den Vorteil, dass wir von den Punkten her schon einen Vorsprung gegenüber Haan haben", sagt TSV-Trainer Max Ramota. Aktuell haben die Aufderhöher drei Zähler mehr auf dem Konto, von daher helfen den Haanern nur noch zwei Siege, während die morgigen Gäste aus den letzten beiden Begegnung leer ausgehen müssten, um die Runde doch noch als Schlusslicht zu beenden.

Im Hinspiel trennten sich die Mannschaften 23:23-Unentschieden, was die Leistungsdichte zeigt. "Die Spieler kennen sich untereinander sehr gut. Von daher wird es keine großen Geheimnisse mehr geben. Ich denke, dass die Tagesform entscheiden wird", so Ramota weiter. Beim TSV stehen bis auf den privat verhinderten Rückraumspieler Tim Zulauf alle Akteure für einen Einsatz bereit. Außerdem darf man in Aufderhöhe in diesen Tagen weitere talentierte Jugendspieler begrüßen. Nach Sven Meißel und Maurice Nass könnte Ramota in den nächsten Tagen weiteren Vollzug vermelden und die Verjüngung der Mannschaft vorantreiben.

SG Langenfeld - Bergischer HC II. Zwei Auswärtsspiele stehen für die BHC-II-Handballer am Saisonende auf dem Programm. Zunächst ist die von Patrick Luig trainierte Mannschaft morgen (17.30 Uhr) beim Spitzenreiter Langenfeld zu Gast. Danach muss die Mannschaft auch noch zum Tabellenvierten ART Düsseldorf reisen. "Das sind für uns noch einmal tolle Herausforderungen", betont Luig, der sich mit seinem jungen Team vor allem auf das Nachbarschaftsduell freut. Denn in Langenfeld ist erneut eine beeindruckende Kulisse zu erwarten, über 600 Zuschauer wollen den Tabellenführer zur Niederrhreinmeisterschaft treiben.

Ein wenig unterschiedlich sind aktuell die Informationen über die Zukunft der SGL. Mal ist von dem Sprung in Liga drei die Rede, von anderer Stelle hört man von einem Verzicht auf diesen Aufstieg, da man wie die anderen Teams in der neu geschaffenen Nordrheinliga an den Start gehen wolle. "Das hat uns aber nicht zu interessieren. Wir schauen auf uns und wollen wieder eine gute Leistung abliefern", betont Luig, der darauf hofft, dem Gegner das Leben so schwer wie nur eben möglich zu machen. Im ersten Aufeinandertreffen im Dezember des vergangenen Jahres gelang dies nicht, und man kassierte eine recht deutliche 28:34-Niederlage.

(lhep)
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