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Leichtathletik
Verletzter Auer springt als Trainer der SLC-Staffel ein

Solingen. Das Flair einer Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaft und nicht zuletzt die nicht zu hohen Erwartungen beflügelten am Wochenende vier junge Sprinter des Solinger LC. Auch ohne Sam Auer, der sich im letzten Wettkampfjahr der Altersklasse U 20 befindet, kamen Alexander Rupprecht, Julian Klink, Maximilian Kremser und Tim Schreckenberg über vier mal 200 Meter fast an die Bestzeit der Staffel heran. Die waren sie allerdings noch mit Auer gelaufen, der 2014 immerhin jeweils Fünfter der Deutschen Jugendmeisterschaften über 100 und 200 Meter der U 18 im Freien gewesen war. Auer laboriert an einer Oberschenkelverletzung, die er sich bei den Westdeutschen Meisterschaften zugezogen hatte.

Der Psychologiestudent aus Aachen machte aber aus der Not eine Tugend: Da sich Klubtrainer Detlef Steigerwald im Urlaub befand, coachte Auer das Team, das durch Julian Nachtigall als Ersatzläufer noch komplettiert wurde. So gelang dem SLC-Quartett im siebten von elf Vorläufen in der U 20 der zweite Platz in guten 1:33,93 Minuten. Das sollte am Ende den 22. Rang unter fast 50 Staffeln aus dem gesamten Bundesgebiet bedeuten.

Mit Auer hätte es wohl noch ein wenig weiter nach vorne gehen können. Jedoch liefen mit Kremser und Schreckenberg zwei Langsprinter mit, die gerade erst der Schülerklasse entrückt sind, was ihr Resultat umso beachtlicher macht. Dieser Mannschaft gehört die Zukunft.

Im Trikot des TSV Bayer 04 Leverkusen starteten auch zwei Solinger Mädchen in der U 20. Berit Scheid, die noch der U 18 angehört, kam nach sehr guten 4:39,07 Minuten im Vorlauf in das Finale über 1500 Meter. Hier konnte sie nicht an ihre gute Vorlaufzeit anknüpfen und kam mit 4:55,73 Minuten auf Rang zwölf. Im Vorlauf über 4 x 200 Meter führte Schlussläuferin Katrin Panitz ihr Team in 1:46,36 Minuten ins Ziel, was aber nicht zur Finalteilnahme ausreichte.

(ham)
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