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Volleys-Nachwuchs in der Erfolgsspur

Lokalsport: Volleys-Nachwuchs in der Erfolgsspur
Maya Mehle sichert einen weiteren Punkt zum Sieg der U 18 der Solingen Volleys in der Qualifikation. FOTO: Michael Linder
Solingen. Alle sieben Oberligateams der TSG kämpfen um die Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften. Von Sonja Bick

Während die Zweitliga-Volleyballer der Solingen Volleys ihrem Gegner aus Magdeburg beim 3:0-Sieg am vergangenen Sonntag in der Halle Wittkulle kaum eine Chance ließen, war die weibliche U18 des Vereins in der Halle nebenan zeitgleich noch erfolgreicher. Denn die jungen Frauen schickten gleich drei gegnerische Mannschaften mit Niederlagen wieder nach Hause.

Gespielt wurde die Qualifikationsrunde A, die - wie am 31. Januar die Quali B - erfolgreich absolviert werden muss, um sich ein Ticket für die Westdeutsche Meisterschaft zu sichern. Und wie auch beim Zweitligaspiel ging es dabei ziemlich lautstark zur Sache: Die anderen Nachwuchsvolleyballer des Vereins, Eltern und Freunde waren teilweise mit Trommeln gekommen, um die U18 anzufeuern - mit Erfolg. "Ich als Trainer war fest davon überzeugt, dass wir weiterkommen", sagte U18-Coach Justin Wolff im Anschluss selbstbewusst. "Außerdem hatten wir uns gut vorbereitet." Dabei hatte sein Team die vorangegangene Oberliga-Saison "nur" als Vierte beendet.

Und es war gegen teilweise erheblich größere Gegnerinnen tatsächlich ein hartes Stück Arbeit, bis der Sieg bei dem Vierer-Turnier unter Dach und Fach war. Denn der erste Abschnitt im ersten Spiel gegen VC Essen Borbeck war sehr von Nervosität geprägt. Und so starteten die U18-Mädchen prompt mit einem Satzverlust in die Quali. Danach fingen sie sich aber, drehten die Partie und gewannen mit 2:1. Gegen den TV Gladbeck folgte die beste Leistung des Tages: Aufschläge, Angriffe, Abwehraktionen - alles passte. "Das war ein super Spiel, und wir haben verdient mit 2:0 gewonnen", freute sich Wolff. Die Partie gegen den MTV Köln zum Abschluss war vom Kampf geprägt, dennoch gab es erneut ein 2:0 und große Freude über das Erreichen der Qualifikationsrunde B am 31. Januar. "Das war unser Saisonziel. Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe", erklärte der Trainer, der gemeinsam mit TSG-Jugendkoordinator Patrick Ladermann stolz auf den Nachwuchs der Volleys blickt. Insgesamt 15 Jugendmannschaften gingen in dieser Saison an den Start, sieben davon in der Oberliga. "Mit allen peilen wir die Quali zur Westdeutschen Meisterschaft an", hatte Ladermann vor der Spielzeit gesagt - und die Mädchen und Jungs ließen dieser Ansage beeindruckende Taten folgen: Alle Teams dürfen nun tatsächlich in der Qualifikation antreten. Manche in der Runde A (vor allem die Mädchen, da es dort mehr Mannschaften gibt), andere dürfen diese überspringen und haben "nur" die Quali B vor der Brust.

Die männliche U20 feierte sogar die Meisterschaft in ihrer Staffel und musste dabei keine einzige Niederlage hinnehmen. Auch die U18-Jungs waren auf Titelkurs, wurden dann aber noch vom späteren Meister Menden-Much überholt. Etwas spannender machte es die männliche U16, die bis zum letzten Spieltag um die Quali zittern mussten. "Gerade die männliche U18 und U20 sind richtig gut dabei. Wir sind guter Dinge, dass eine von ihnen den Sprung zu den Westdeutschen schafft - und das wäre ein Riesenerfolg für uns", sagt Patrick Ladermann.

Quelle: RP
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