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Wasserball
Wasserballer schenken das Pokalspiel zu früh her

Wasserball: Wasserballer schenken das Pokalspiel zu früh her
Matz Kunz erzielte den ersten Treffer der SGW gegen den haushohen Favoriten aus Cannstatt. FOTO: Köhlen
Solingen. SGW Solingen/Wuppertal - SV Cannstatt (DSV-Pokal) 4:11 (1:3, 1:2, 0:3, 2:4). Erwartungsgemäß zog die Wasserball-Startgemeinschaft in der zweiten Runde des DSV-Pokals gegen den Bundesligisten SV Cannstatt den Kürzeren. Der Bergische Zweitligist hatte vor allem mit Über- und Unterzahlsituationen große Probleme. "Das war aber auch klar, weil der Fokus im Training noch gar nicht auf diesen Dingen gelegen hatte", meinte Trainer Tim Focke.

Nur zwei ihrer zehn Überzahlsituationen nutzte die SGW. "Wäre uns das in einem Meisterschaftsspiel passiert, wäre ich angefressen gewesen. Im Pokal kann ich damit leben." Denn dass die Solinger ganz weit kommen, ist aufgrund der Leistungsunterschiede im Wasserball nahezu unmöglich. "Trotzdem ist das Ergebnis etwas hoch ausgefallen. Wir hätten länger mithalten können, haben das Spiel aber früh aus der Hand gegeben", befand Focke. Matz Kunz und Lars Hebbecker markierten die beiden Tore in der ersten Halbzeit, die das Ergebnis zur Pause mit 2:5 immerhin im erträglichen Rahmen hielten. Danach zogen die Gäste aber auf 9:2 davon. Zugang Jure Stojanovic und Christian Offermann konnten in der Schlussphase nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

"Gut hat mir unsere Abwehr im gegnerischen Normalangriff gefallen", sagte Focke. Der SV Cannstatt traf fast ausschließlich in Überzahl. "Da sahen wir eben noch schlecht aus. Aber davon abgesehen war die Leistung schon ganz ordentlich." Der Coach ist optimistisch, dass die Mannschaft für die im November beginnende Zweitliga-Saison gerüstet sein wird.

(trd)
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