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Tischtennis
Wollmert und Rau kämpfen gemeinsam um Medaillen

Solingen. Die paralympischen Tischtennisspiele brachten für den Reha- und Behindertensport (RBS) Solingen einige Überraschungen: So schied unter anderem das Ehrenmitglied und Ex-Spieler Jochen Wollmert (Wettkampfklasse 7) mit zwei Niederlagen ebenso bereits in der Vorrunde aus wie der amtierende Paralympic-Sieger von London, Holger Nikelis.

Besser lief es für Thomas Rau (WK 6): Der RBS-Spieler war zwar seit Tagen gesundheitlich angeschlagen, gewann aber in der Vorrunde zwei Mal und setzte sich auch gegen den vor ihm in der Rangliste geführten Briten David Wetherill klar mit 3:0-Sätzen durch. "Bei der EM hatte ich 0:3 gegen ihn verloren, zuletzt in Slowenien knapp mit 3:2 gewonnen. Ich wusste, heute muss ich schneller machen, sonst stehe ich das körperlich nicht durch", sagte der Solinger nach seinem Sieg über den Briten. Und das war es auch noch nicht, denn Rau schaffte es noch ins Viertelfinale, nachdem er den Ägypter Ibrahim Hamadtou, der als Ohnhänder den Ball mit dem Mund ins Spiel bringt, besiegt hatte. In der Runde der letzten 16 war für den Solinger allerdings gegen die Nummer 5 der Welt, den Koreaner Hong-Kyu Park, Endstation. Die letzte Begegnung zwischen diesen beiden lag allerdings schon einige Jahre zurück, und diesmal kam der Solinger gegen den flinken Koreaner überhaupt nicht in sein Spiel. Am Ende lautete das ernüchternde Ergebnis 0:3.

Rau und Wollmert haben aber noch im Teamwettbewerb eine Chance auf Medaillen: Ab Donnerstag starten sie in die Wettbewerbe, i n denen zwei Einzel und das Doppel ausgespielt werden. Der RBS hofft dann auf positive Überraschungen.

(ame)
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