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Volleyball
Zwei Volleys-Siege bei Westdeutscher Meisterschaft

Volleyball: Zwei Volleys-Siege bei Westdeutscher Meisterschaft
FOTO: privat/Weissenbach
Solingen. Nach einer eher durchwachsenen Saison hatte Thomas Stark am späten Sonntagnachmittag doch noch mal Grund zu jubeln. Mit seinem Partner Thomas Just (TuB Bocholt) holte sich der Akteur der Solingen Volleys den Westdeutschen Meistertitel im Beachvolleyball.

Und das in einem wahren Krimi-Finale gegen Volleys-Libero Lennart Bevers und Lars Geukes (TuB Bocholt). Mit 21:19 ging der erste Satz an den erfahrenen Stark. Der zweite Abschnitt mit 21:10 jedoch an den quirligen Abwehrspezialisten, sodass der Tiebreak entscheiden musste: Hier hatten Stark/Just am Ende die besseren Nerven (19:17).

Das Endspiel war somit auch eine geglückte Revanche für das Viertelfinale, denn hier hatten Bevers/Geukes noch recht deutlich mit 15:11, 15:11 gesiegt. Da beide Teams zuvor alles gewonnen hatten, zogen Stark/Just dank des Sieges gegen die Volleys-Teamkollegen Oliver Gies/Dirk Pietzonka (21:18, 21:15), die am Ende den fünften Platz belegten, aber ebenfalls ins Halbfinale ein. Hier gewannen sowohl Bevers als auch Stark jeweils mit 2:0.

Und auch bei den Damen durfte eine Spielerin der Volleys jubeln: Sandra Ferger war mit Laura Walsh (SV Bayer Wuppertal) an den Start gegangen. Ohne eine Niederlage zu kassieren, spielte sich das Duo, das an Position drei gesetzt war, ins Finale. Dort standen Ferger/Walsh dem topgesetzten Team Hoja/Reich aus Schwerte gegenüber und holten sich nach drei umkämpften Sätzen (21:19, 18:21, 15:6) den WVV-Titel.

Während die meisten Volleys-Akteure in Werl um die Westdeutsche Meisterschaft kämpften, waren Benny Nibbrig und Daniel Wernitz in Kühlungsborn, der letzten Etappe der Smart Beach Tour, am Start. Nach dem Sieg in Sankt Peter-Ording kamen sie an der Ostsee auf den siebten Platz. Nach einem Auftaktsieg musste das Solinger Duo gegen die späteren Sieger Betzien/Ehlers die erste Niederlage hinnehmen - und das äußerst knapp. Der Tiebreak, der im Normalfall nur bis 15 geht, ging mit 23:25 verloren. Einen Sieg, aber auch eine weitere Niederlage später gegen Matysik/Westphal stand Platz sieben zu Buche. Auf exakt demselben Rang stehen Nibbrig/Wernitz auch in der deutschen Rangliste. So können sie hoffen, bei den Deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand (8. bis 11. September) zumindest in Runde eins einem Top-Team aus dem Weg zu gehen. Denn während sich die weiteren Volleys nun mit Headcoach Arno van Solkema komplett dem Hallentraining und der Vorbereitung auf die Erste Liga widmen, folgt für Wernitz und Nibbrig ihr Saisonhighlight im Sand noch.

(sobi)
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