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Solingen
Sportbund freut sich über eine neue Fachkraft

Solingen. Um in Zukunft den Bereich Integration und Sport in Solingen noch intensiver bearbeiten zu können, hat der Solinger Sportbund eine Fachkraftstelle für Integration und Sport eingerichtet. Finanziell möglich gemacht hat die Stelle der Landessportbund, der dafür Mittel des Bundesamtes für Migration und Flüchtlingen nutzt. Insgesamt 14 Fachkraftstellen wurden in 14 Städten eingerichtet. 28 Städte hatten sich um eine Stelle beworben, "und wir sind glücklich, dass wir den Zuschlag erhalten haben", erzählt Karen Leiding, Geschäftsführerin des Solinger Sportbundes.

Besetzt wurde sie zum 1. Juni mit der 43-jährigen Solinger Pädagogin und Bildungsreferentin Mirella Kuhl. Für Kuhl ist es eine halbe Stelle in ihrer Wahlheimat, für die andere Hälfte ist sie beim Landessportbund in Duisburg tätig. "Meine Aufgabe wird es sein, die vielen, bereits bestehenden Angebote zu unterstützen, sie systematisch zu gestalten und neue Angebote für Flüchtlinge in Kooperation mit den Sportvereinen zu entwickeln", erklärt Kuhl. Wichtig wäre es dabei, dass bereits vorhandene Netzwerk zu nutzen. Ein erstes neue Angebot, welches Kuhl gerade entwickelt, hätte die Verbindung von Sport und Sprache zum Thema. "Neben unserer bisherigen vielschichtigen Arbeit können wir nun noch ganz andere Bereiche in dem Thema bearbeiten", freut sich Leiding über die neue Kollegin. Kuhls Vertrag ist erst einmal auf zwei Jahre befristet. Trotzdem ist die Pädagogin zuversichtlich, länger "an der Basis" tätig sein zu können. "Der Landessportbund möchte die jetzige Maßnahme langfristig auf zehn Jahre anlegen", so Kuhl.

(mit)
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