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Solingen
St. Joseph geht auf Geoschnitzeljagd

Solingen: St. Joseph geht auf Geoschnitzeljagd
Moderne Schnitzeljagd per Smartphone: Wie Jens Severin vom Ortsausschuss der katholischen Gemeinde St. Joseph in Ohligs verrät, wird es in Richtung Merscheid gehen. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Die Suche nach den Cashs führt durch die unbekannten Ecken in Ohligs. Dabei steht das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Ziel ist das Pfarrheim der katholischen Gemeinde, wo nach der Wanderung gegrillt wird. Von Sandra Grünwald

Im vergangenen Sommer organisierte die katholische Gemeinde St. Joseph zum ersten Mal ein Geocashing, eine moderne Form der Schnitzeljagd, durch Ohligs. "Das war eine schöne Geschichte", erinnert sich Jens Severin, "wir hatten Glück mit dem Wetter und es war ein wunderbarer Spaziergang." Schon bei der ersten Geoschnitzeljagd für Groß und Klein ging es darum, den Ortsteil besser kennen zu lernen, Gemeinschaft zu erleben und Spaß an der frischen Luft zu haben. Weil die Aktion ein so großer Erfolg war, lädt nun die Gemeinde St. Joseph am Sonntag, 21. August, zur zweiten Geoschnitzeljagd ein. "Es wird dieses Mal in Richtung Merscheid gehen", verrät Jens Severin vom Ortsausschuss St. Joseph.

Er gehört zu einem Team, das die Schnitzeljagd organisiert, denn natürlich muss vorher die Strecke genau festgelegt werden. Dabei nutzt das Team einige bereits vorhandene Cashs, andere werden extra versteckt.

"Wir werden wieder durch die kleinen, unbekannten Ecken von Ohligs wandern", erzählt Severin. Ab von der Hauptstraße geht es durch Hinterhöfe und Hofschaften. "Am Menkes an der schönen Quelle vorbei." Und auch das Galileum ist ein Ziel. Ungefähr sechs Kilometer lang ist die Wegstrecke. Los geht es nach der Heiligen Messe so gegen 12.30 Uhr.

"Wir werden dann so zweieinhalb Stunden unterwegs sein", schätzt Jens Severin. Dabei geht es natürlich nicht darum, einen Wettkampf zu veranstalten. "Das gemeinsame Erleben und Spazierengehen steht im Mittelpunkt." Ziel ist das Pfarrheim der katholischen Gemeinde St. Joseph, wo nach der Wanderung (gegen 15 Uhr) gegrillt wird. Dabei freuen sich die Veranstalter, wenn die Teilnehmer einen Salat oder etwas Obst mitbringen.

Da das Geocashing eine sehr moderne Art der Schnitzeljagd ist, lockt es auch vermehrt Jugendliche an. Etwas, was die Gemeinde St. Joseph durchaus beabsichtigt. "Wir hatten uns überlegt, wie kann man auch jüngere Leute ins Gemeindeleben einbinden", erzählt Jens Severin. Dass bei der letzten Geoschnitzeljagd auch etliche Pfadfinder, Messdiener und junge Gemeindemitglieder dabei waren, zeigt, dass das Angebot angenommen wird. Und weil die Veranstaltung auch generationsübergreifend sein soll, sind Bewohner des Seniorenheims St. Lukas zum Grillen eingeladen. Die Heimleitung hatte angefragt, wie die Bewohner mehr mit der Gemeinde zusammenkommen könnten. Und so waren im vergangenen Jahr schon Bewohner zum Grillen gekommen. "Das ist eine ganz tolle Kombination", freut sich Jens Severin. Denn: "Gemeinschaft passt immer zu Gemeinde."

Nun hofft er darauf, dass am 21. August das Wetter wieder sommerlich sein wird. Aber selbst ein bisschen Regen wird die Geoschnitzeljagd für Groß und Klein nicht verhindern können. Denn, auch mit Regenschirm und Gummistiefeln lassen sich Cashs gut suchen.

Quelle: RP
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