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Mitarbeiter unter Korruptionsverdacht
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wupperverband

Mitarbeiter unter Korruptionsverdacht: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wupperverband
Die Anlage Buchenhofen zwischen Solingen und Wuppertal: Dort wurden in der vergangenen Woche Büros durchsucht. FOTO: Wupper Verband
Solingen. Der für die Gewässer im Bergischen Land zuständige Wupperverband wird von einem möglichen Bestechungsfall erschüttert. Von Martin Oberpriller

Wie einer Sprecher der Staatsanwaltschaft Wuppertal am Mittwoch auf Anfrage sagte, sind bereits in der vergangenen Woche Büros von Verbands-Mitarbeitern auf dem Gelände der Klärschlammverbrennungsanlage Buchenhofen in Wuppertal durchsucht worden. "Wir ermitteln wegen des Verdachts auf Korruption", hieß es vonseiten der Staatsanwaltschaft.

Eine Sprecherin des Verbandes, in dem unter anderem die Stadt Solingen, die Stadt Leichlingen sowie der Rheinisch-Bergische Kreis Mitglieder sind, bestätigte die Durchsuchungen. "Diese fanden am Mittwoch, 5. Oktober, statt", sagte die Sprecherin unserer Redaktion.

Der Verdacht richtet sich nach jetzigem Erkenntnisstand gegen zwei Mitarbeiter der Klärschlammverbrennungsanlage. Dem Vernehmen nach könnten sich bei der Beschaffung von Materialien Unregelmäßigkeiten ergeben haben.

Der Wupperverband kündigte an, die Staatsanwalschaft bei der Aufklärung der im Raume stehenden Verdachtsmomente zu unterstützen. Interne Maßnahmen gegen die betroffenen Mitarbeiter seien allerdings noch nicht in die Wege geleitet worden, hieß es am Mittwochmittag beim Wupperverband.

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