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Solingen
Stadt drückt bei Rasspe aufs Tempo

Solingen: Stadt drückt bei Rasspe aufs Tempo
Das alte Rasspe-Areal in Stöcken soll neu genutzt werden. FOTO: mak (Archiv)
Solingen. Auf der Expo Real laufen Gespräche über verschiedene Gewerbeflächen. Von Martin Oberpriller

Das erste Zwischenfazit fällt durchaus vielversprechend aus. "Wir haben auf der Expo Real bereits eine ganze Reihe von sehr interessanten Gesprächen geführt", sagte gestern Nachmittag Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, der noch bis heute Nachmittag die Klingenstadt auf der größten europäischen Fachmesse für Immobilien und Investitionen im München vertritt.

Unter anderem war auch die Zukunft des seit mehreren Jahren brachliegenden Rasspe-Areals in Stöcken ein Thema. Denn nachdem NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin erst vor knapp zwei Wochen dem rund 6,5 Hektar großen Grundstück im Osten der Stadt einen Besuch abstattete, kam der Sozialdemokrat gestern am gemeinsamen Stand der drei bergischen Großstädte auf der Expo Real erneut mit den ehemaligen Gebäuden der nach Wermelskirchen umgezogenen Rasspe Systemtechnik in Berührung. "Wir haben den Minister schon einmal darauf eingestimmt, dass wir demnächst seine Unterstützung bei der Erschließung des Geländes erbitten werden", sagte Stadtdirektor Hoferichter nach dem Treffen mit Duin.

Tatsächlich ist immer noch nicht entschieden, wie es mit dem alten Rasspe-Areal weitergehen soll. Zwar bekam die städtische Wirtschaftsförderung im Rahmen eines Bieterverfahrens den Zuschlag für das Gelände. Doch später legte ein anderer Interessent beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) Nordrhein-Westfalen Widerspruch gegen die Entscheidung ein, Darüber muss nun beim BLB entschieden werden.

Umso wichtiger erscheint es da, dass die Stadt auch andere Flächen für zukünftige Gewerbegebiete bereit hält. Und auch in diesem Zusammenhang wusste Stadtdirektor Hartmut Hoferichter am Montag Erfreuliches zu berichten. So stünde die Verwaltung an vier weiteren Standorten im gesamten Stadtgebiet inzwischen kurz vor dem Abschluss von Kooperationsverträgen mit Grundstückseigentümern, hieß es in München am Rande der Expo Real.

Quelle: RP
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