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Solingen
Stadt hat Elterntaxis im Visier

Solingen. Noch eine gute Woche, dann beginnt auch in Solingen wieder für viele i-Dötzchen der Ernst des Lebens. Und die Mitarbeiter der Verkehrsüberwachungskräfte beim Solinger Ordnungsamt sind augenblicklich ebenfalls damit beschäftigt, sich auf den Anfang des neuen Schuljahres 2017/2018 vorzubereiten. Von Martin Oberpriller

Denn wie schon in den Vorjahren will die Stadt dafür sorgen, dass der Start der neuen Grundschüler in ihren nächsten Lebensabschnitt möglichst gefahrlos vonstatten geht. Aus diesem Grund werden die zuständigen Stellen im Rathaus in der ersten Woche nach den Sommerferien zwischen dem 30. August und dem 8. September wieder verstärkt vor den Grundschulen in der Klingenstadt im Einsatz sein.

"Ein paar Meter Fußweg ist oftmals sicherer für die Schulkinder." So lautet ein Rat einer Sprecherin der Stadt vor allem an die Adresse der Eltern. Denn Gehweg, Straßenkreuzung, Autos seinen für Grundschüler eine groß und ungewohnte Herausforderung - zumal die Strecke von der eigenen Haustür vor allem für die Jungen und Mädchen der ersten Klassen, die noch nicht so sehr mit dem Straßenverkehr vertraut sind, gleich eine ganze Reihe von potenziellen Gefahren bereit hält.

Dabei sollten nach Ansicht der Stadt gerade die Eltern ein Vorbild für die Kleinen sein und die Kinder nicht nur auf die Gefahren hinweisen, sondern darüber hinaus bei ihrem Parkverhalten Rücksicht nehmen. Darum werden in der nächsten Woche hauptsächlich die sogenannten Elterntaxis verstärkt ins Visier genommen werden, mit denen die Schüler häufig bis direkt an die Schulen gefahren werden - obwohl dort oftmals keine Haltemöglichkeiten bestehen, sondern vor allem Halteverbotszonen.

In den ersten Schultagen werden die Verkehrsüberwachungskräfte laut Stadt Solingen dementsprechend freundlich auf die Gefahren in solchen Situationen hinweisen, ohne schon Knöllchen zu verteilen. Sie appellieren vielmehr an das Verständnis von Eltern oder aber auch Großeltern, zunächst in aller Ruhe einen sicheren Parkplatz zu suchen und die Kinder erst dort aussteigen zu lassen. Die städtischen Radarwegen werden vom 30. August bis zum 8. September ebenfalls verstärkt einige der Solinger Grundschulen anfahren.

In den Tagen darauf werden die Verkehrsüberwachungskräfte weiterhin häufiger als sonst an Grundschulen im Einsatz sein, dann allerdings drohen uneinsichtigen Verkehrsteilnehmern auch "Knöllchen", wie die Stadt jetzt bereits im Vorfeld warnte.

Quelle: RP
 
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