| 00.00 Uhr

Solingen
Stadt kann mit mehr Geld vom Land rechnen

Solingen. Es ist eine zumindest einigermaßen gute Nachricht für Stadtkämmerer Ralf Weeke und seine Mitarbeiter in der Verwaltung: Die Stadt Solingen wird nach einer jüngsten Schätzung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie des Städtetages NRW, die Anfang dieser Woche in Düsseldorf veröffentlicht wurde, für das kommende Jahr sogenannte Schlüsselzuweisungen in Höhe von knapp 80,4 Millionen Euro erhalten. Das sind noch einmal rund 1,4 Millionen Euro mehr, als bei der letzten Schätzung im zurückliegenden Sommer herausgekommen war.

Das Rathaus selbst reagierte gestern zunächst zurückhaltend auf die neuesten Zahlen. Selbstverständlich freue man sich angesichts der zu erwartenden Entwicklung, sagte eine Sprecherin der Stadt auf Anfrage unserer Redaktion. Allerdings gelte es nun zunächst, die tatsächliche Höhe der Summe abzuwarten. Die Entscheidung darüber wird bei der Stadt für Ende des Jahres erwartet.

Für 2017 hatte Solingen Schlüsselzuweisungen über 67,1 Millionen Euro erhalten. Im Rathaus blicken die Verantwortlichen mit Sorge auf Pläne der neuen CDU/FDP-Landesregierung, das Gemeindefinanzierungsgesetz ab 2019 zu verändern. Zuletzt hatten Kämmerer Weeke sowie seine Amtskollegen aus Remscheid und Wuppertal die Befürchtung geäußert, das Land könne aufgrund eines Gutachtens zur Systematik des Finanzausgleiches eine Absenkung des Soziallastenanteils beschließen. Dies werde finanzschwache Kommunen wie Solingen über Gebühr benachteiligen.

(or)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Solingen: Stadt kann mit mehr Geld vom Land rechnen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.