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Solingen
Stadt mietet in Ohligs zwei Häuser für Flüchtlinge an

Solingen. Die Verwaltung ist weiter auf der Suche nach Unterkünften für Flüchtlinge. So mietete die Stadt jetzt zwei Häuser an der Südstraße in Ohligs an, in denen später bis zu 100 Menschen leben sollen. Das bestätigte gestern ein Rathaussprecher auf Anfrage. "Zurzeit werden die Häuser renoviert", sagte der Sprecher. Die Anwohner würden vor dem Einzug der Flüchtlinge informiert. Solche Infoveranstaltungen sind nach dem Beschluss des Planungsausschusses, zwei Flüchtlingshäuser aus Holz an der Jasperstraße und der Zietenstraße zu errichten, auch in Wald und Mitte geplant. Die Anwohner der Jasperstraße sind für Donnerstag, 28. Januar, 19 Uhr, ins Pädagogische Zentrum des Schulzentrums Vogelsang eingeladen. Rede und Antwort stehen werden dann unter anderem Sozialdezernent Jan Welzel und Flüchtlingskoordinator Dirk Wagner. Zur Zietenstraße findet das Treffen am Mittwoch, 3. Februar, 19 Uhr, in der Dorper Kirche statt.

Derweil wurde gestern der Streit aus dem Ausschuss fortgesetzt. Die BFS nannte die Sondersitzung vom Donnerstag eine "Farce" und ein "Schmierentheater". Der Stadt sei es nur darum gegangen, die Politiker die Entscheidungen abnicken zu lassen. Und auch die Bürgerinitiative "BISON", die gegen den möglichen Standort Kovelenberg ist, meldete sich erneut zu Wort. Sie warf Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) vor, die Sorgen der Bürger nicht ernstzunehmen.

(or)
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