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Solingen
Stadt stellt OFC Solingen zwei Ausweichplätze zur Wahl

Solingen. Die Fußballer des OFC Solingen blicken wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, zu dem sich gestern Mittag OFC-Vorsitzender Peter Deutzmann, dessen Stellvertreter Michael Breuer, der Chef des Stadtdienstes Sport und Freizeit, Horst Schulten sowie der Vorsitzende des Sportausschusses Ernst Lauterjung getroffen haben.

"Es war ein konstruktiver Austausch", sagte Vereinschef Deutzmann nach der Zusammenkunft. So habe die Stadt noch einmal bekräftigt, dass der OFC bis zum Ende der laufenden Saison im Juni auf dem Kunstrasenplatz neben dem alten Union-Stadion am Hermann-Löns-Weg bleiben könne. Und in Sachen Lagerräume sei ebenfalls eine Lösung in Aussicht gestellt worden. Peter Deutzmann: "Wenn die Tribüne des Stadions abgerissen wird, will uns die Stadt einen Ersatzraum stellen".

Gleichwohl sind damit noch nicht alle Probleme gelöst. Im Zuge der Abrissarbeiten wird nämlich nicht allein das Stadion, sondern überdies der Nebenplatz eingeebnet - was wiederum zur Folge hat, dass der OFC für die neue Saison 2018/19 auf jeden Fall eine neue Bleibe benötigt.

Doch auch in diesem Punkt könnte sich demnächst etwas tun. So bot die Verwaltung dem Club jetzt zwei Ausweichquartiere an, auf denen die OFC-Kicker in die nächste Spielzeit starten können. "Wir werden in den kommenden Wochen entscheiden, welcher der beiden Sportplätze besser für uns ist", sagte Peter Deutzmann.

Das Gespräch zwischen Stadt und Verein war anberaumt worden, weil in einem Ratsbeschluss zum Stadionabriss aus dem Jahr 2011 festgelegt worden war, dass der Kunstrasenplatz am Hermann-Löns-Weg solange erhalten bleiben sollte, bis der geplante Ersatzplatz Josefstal gebaut ist. Dieser Zeitplan lässt sich allerdings nicht mehr halten.

(or)
 
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