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Tanzsport
Doppelsieg bei Wettkampf-Debüt im West Coast Swing

Solingen. Die Tänzer der West Coast Swing-Gruppe des Tanz Zentrums Kai Koch haben bei den Westdeutschen Meisterschaften in Düsseldorf gleich mehrfach Neuland betreten. Zum einen war es für die meisten von ihnen die erste Teilnahme an einer Meisterschaft, zum anderen mussten sie sich bei dem Wettbewerb erstmals auf fremde Tanzpartner einlassen. Die offiziellen Turniere im West Coast Swing werden überwiegend im "Jack & Jill"-Modus ausgetragen, bei dem sich Herren und Damen unabhängig voneinander anmelden und erst auf der Tanzfläche zugelost werden.

"Ich bin sehr gespannt, wie das funktionieren wird", hatte Burkhard Jahn im Vorfeld der Meisterschaften gesagt. Er unterrichtet seit rund zwei Jahren in Höhscheid den West Coast Swing, ein Zwischending von Discofox und Boogie Woogie, mit seiner Frau Sabine und hat darauf geachtet, dass sich die Paare nicht zu sehr aneinander gewöhnen. Denn: "Der Mann muss gut führen und die Frau sich gut auf ihren Partner einstellen und reagieren können".

In der Newcomer-Klasse zogen Heidi Wagner, Diana Ulrich und Heinz Schmidt mit glänzenden Einzelergebnissen souverän ins Finale ein. Hier wurden jeweils feste Partner zugelost, und die Bewertung erfolgte für die drei Tänze zu verschiedenen Musikstilen und Geschwindigkeiten für das Paar. Diana Ulrich gewann mit Christian Schreiner (Waldbröl) vor Heinz Schmidt mit Anna Samoilenko (Köln). Heidi Wagner, noch als beste Dame ins Finale eingezogen, belegte mit ihrem Partner Rang vier.

Komplettiert wurde die gute Gesamtbilanz des Tanz Zentrums Kai Koch bei den Westdeutschen Meisterschaften durch den sechsten Platz in der höchsten Startklasse (Level 2) von Burkhard Jahn.

GUIDO RADTKE

Quelle: RP
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