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Städtepartnerschaft
Ein neuer Wald entsteht inmitten Nicaraguas

Solingen. Mit einem großen Willkommensakt durch Ansprachen, Nationalhymne, Gebete und Gedichte wurden elf Solinger Jugendliche von der Partnerschule im Kaffeedorf La Fundora empfangen. Nach einer spannenden ersten Woche im Rahmen ihres Aufenthaltes in Nicaragua besuchte die Delegation das kleine Dorf im Osten von Solingens Partnerstadt Jinotega.

Die Austauschpartner zeigen den Jugendlichen die bescheidene kleine Schule und das umliegende Dorf. Die Bewunderung bei den Solingern ist groß. Viele kleine Kioske reihen sich am Straßenrand. Die ungepflasterten Straßen führen zu einem für alle frei zugänglichen Wasserfall inmitten des Dorfes. Für jeden Einzelnen eine eindrucksvolle Landschaft.

In der Ökoherberge schlafen alle Jugendlichen in einem gemeinsamen Schlafsaal. Alina Mähner und Lotte Meis finden, dass so der Zusammenhalt unter den Jugendlichen gestärkt wird und eine lockere Atmosphäre entsteht. Die Tage beginnen bereits um 6.30 Uhr mit einem Spaten in den Händen. Unter dem Motto "Schutz der Wälder" werden 550 Bäume gepflanzt, um die Böden Nicaraguas zu schützen. Außerdem soll so gewährleistet werden, dass die Quellen mehr Wasser sammeln, so dass in der Trockenzeit größere Wasservorräte zur Verfügung stehen. Dank der tatkräftigen Helfer entsteht inmitten Jinotegas nun ein kleiner Wald zum Schutz der Natur Nicaraguas.

Zur Stärkung nach der Arbeit bedienen sich die fleißigen Arbeiter an den zahlreichen Bananenstauden, die den Weg säumen. "Das kommt auch der etwas angeschlagenen Verdauung zu gute", berichtet Sibylle Arians vom Förderverein Städtefreundschaft. Trotz der großen Anstrengung seien alle mit Spaß dabei. Und die Sprachbarrieren sind durch den intensiven Kontakt schnell überwunden.

(JuB)
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