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Helga-Leister-Haus
Ein neues Domizil für den Männerchor 1980

Solingen. Es war nicht nur ein Schock für die Gastronomie und die Gymnastikgruppen im Haus Turnerbund, auch zwei der renommierten Männerchöre der Klingenstadt standen durch die abrupte Schließung des Hauses plötzlich ohne Probelokal da. "Dabei hatten wir noch vor einem Jahr eine Zusage für unseren Verbleib im Haus bekommen", sagte Gerhard Rosencrantz, Ehrenvorsitzender und Sprecher des 1980 gegründeten Männerchors, kurz genannt "Die 80er", der seit der Gründung im Haus Turnerbund an der Zietenstraße seine musikalische Heimat hatte. Lange durfte die Vakanz nicht dauern, denn für das anstehende Weihnachtskonzert sind noch einige Proben von Nöten. "Da kam der Anruf von Michael Schmitz genau richtig", freute sich Rosencrantz. Der Vorsitzende des Männergesangvereins "Die Wupperhofer" bot den 80ern ein Unterkommen im vereinseigenen Helga-Leister-Haus an. "Das war wirklich eine überraschende und glückliche Lösung unseres Problems, die beiden Chöre verstehen sich bestens", versicherte der Vorsitzende Uwe Buchmann. Der Sängerstreit vor 35 Jahren bei der Gründung der 80er ist schon lange vergessen. Fortan probt der Männerchor 1980 an jedem Donnerstagabend im Haus der Wupperhofer an der Kotter Straße, "die freuen sich natürlich auch über die neuen Mieteinnahmen", meinten die Sänger.

Uwe Buchmann wird auch im Weihnachtskonzert seines Chors am 20. Dezember in der Stadtkirche auftreten. Darüber hinaus ist der "Tenor vom Bergischen Land" gut beschäftigt.

Im Dezember stehen mehrere Auftritte an, darunter wirkt er als Solist in einem Chorkonzert in der Essener Philharmonie mit.

(wgü)
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