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Kindertagesstätte Pinocchio Ii
Ein Weihnachtsbaum für Hirsch Heinrich in der Fauna von der Kita-Löwengruppe

Solingen. "Heinrich!" "Heinrich!" Vor dem Gehege mit dem Damwild rufen die Kinder aufgeregt nach dem größten Hirsch. Und der lässt sich nicht lange bitten, winken die Kinder doch mit frischen Möhren, süßen Äpfeln und würzigem Heu. Ganz aufgeregt sind sie, die achtzehn Kinder d.

Jetzt stehen sie ihrem Hirsch Heinrich zum ersten Mal wirklich gegenüber. "Wir haben ein Bilderbuch mit dem Titel 'Hirsch Heinrich' durchgenommen", erklärt Kerstin Wittstruck, Leiterin der Löwengruppe. In diesem Buch kommt der Hirsch Heinrich aus China in einen Tierpark. Dort freut er sich besonders, wenn ihn die Kinder besuchen kommen. Doch dann wird es Winter und die Kinder bleiben fort. Ganz traurig wird der Hirsch Heinrich und möchte weglaufen. Aber die Kinder basteln ihm einen Baum mit Möhren, Äpfeln und Heu. Mit diesem Baum als Geschenk überraschen sie den traurigen Heinrich zu Weihnachten.

"Wir haben den Kindern erzählt, dass der Hirsch Heinrich nicht irgendwo in einem Tierpark ist, sondern hier in unserer Fauna", verrät Kerstin Wittstruck. So hat die Löwengruppe sich daran gemacht, einen eigenen Geschenkebaum für ihren Hirsch Heinrich zu basteln. "Die Möhren und Äpfel haben die Eltern gespendet", sagt Wittstruck. Die wurden dann, zusammen mit Heubüscheln, sehr dekorativ an die bemalten Holzlatten des Baumes gehängt. Damit machte sich die Löwengruppe auf den Weg in die Fauna. Die Erzieherinnen Lara Rinke und Simone Tydecks und zwei Mütter begleiten die achtzehn quirligen Tierfreunde. "Die Kinder dürfen die Sachen am Zaun verfüttern", verspricht Christina Farke, Tierpflegeleiterin der Fauna, wo derzeit viel gebaut und renoviert wird. Kinder und Damwild sind gleichermaßen begeistert, als das Zusammentreffen stattfindet. Hirsch Heinrich ist so ungeduldig, dass er erstmal alle seine Artgenossen verjagt.

"Die Möhren müsst ihr einmal durchbrechen, bevor ihr sie verfüttert, sonst sind sie zu groß", erklärt Christina Farke. Schon sind die Kinder dabei, den Tieren halbe Möhren durch den Zaun zuzustecken. Natürlich will jedes Kind auch dem Heinrich etwas von dem gebastelten Weihnachtsbaum verfüttern. Die Äpfel teilt die Tierpflegerin in Viertel. Dann bekommen die Tiere auch diese Leckerbissen zu fressen. Und weil Christina Farke die Aktion der Löwengruppe so toll findet, bekommen die Kinder eine kleine Belohnung. "Jeder bekommt eine Futtertüte, weil ihr einen so schönen Baum für die Tiere gebastelt habt", erklärt sie den jubelnden Kindern, "und damit könnt ihr dann die Lamas füttern."

Wer die Tiere in der Fauna an Weihnachten besuchen möchte, kann das an Heiligabend und dem ersten Feiertag bis 14 Uhr und am zweiten Weihnachtsfeiertag zu den regulären Öffnungszeiten tun.

(sue)
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