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Verfolgte Künste
Lammert kommt zur Eröffnung

Solingen. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) wird am Dienstag das Zentrum für verfolgte Künste im Solinger Kunstmuseum eröffnen. Das neue Museum soll insbesondere an Künstler erinnern, die in der NS-Zeit und in der DDR verboten, verfolgt und vertrieben wurden. Neben Gedenkveranstaltungen sowie Aktivitäten gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit sind Ausstellungen, Lesungen und Vorträge geplant. Das Zentrum soll außerdem Forschungseinrichtung sein.

Die stellvertretende nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann nannte das Zentrum für verfolgte Künste ein einzigartiges und weit über die Landesgrenzen ausstrahlendes Projekt. Es leiste einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur. "Es ist zugleich ein Signal für unsere heutige Zeit, indem es die Ursachen von Flucht und Verfolgung offenlegt", erklärte die NRW-Schulministerin. "Verfolgt und unerwünscht zu sein mit seiner Kunst, seiner Meinung, seinem Wesen, seinem Freiheitsdrang oder seiner Religion ist leider kein Relikt aus der Vergangenheit."

(epd)
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