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Kreative Jugendliche
Lebenskünstler begeistern in der Merscheider Cobra

Solingen. Die "Lebenskünstler", so das Thema der Veranstaltung, zogen in der "Cobra" mehr als 100 begeisterte Zuschauer in ihren Bann. Bevor die Jugendblaskapelle BelaKongo aus Wuppertal das Programm mit fetziger Musik und ausgefeilten Choreographien eröffnete, zitierte Organisator Volker Eigemann Oberbürgermeister Tim Kurzbach, dass bei der Suche nach "technischen" Lösungen des aktuellen Flüchtlingsthemas nicht vergessen werden dürfe, dass es um Menschen gehe. Die Zusammenarbeit von 14 Jugendlichen aus Syrien, Albanien und Solingen habe gezeigt, dass ein gegenseitiges Verstehen auch über kulturelle Unterschiede und Verständigungsprobleme hinweg möglich sei.

Nach einer poetischen Einradchoreographie von vier Mädchen der integrativen Zirkusgruppe des Merscheider Turnvereins, die ebenso wie das Projekt "Lebenskünstler" vom Kulturrucksack NRW und der Jugendförderung der Stadt Solingen unterstützt wird, wurde als Höhepunkt des Abends das halbstündige an vier Probentagen erarbeitete Theaterstück gezeigt.

Auffallend war bei dem von Volker Eigemann (Schauspiel) gemeinsam mit Hüsnü Turan (Tanz) und Erwin Paech (Musik und Gesang) erarbeiteten Stück, wie sehr die unterschiedlichen Jugendlichen im Verlauf des an modernem Tanztheater angelehnten Stücks als Einheit agierten, sich gegenseitig unterstützten und gemeinsam freuten.

Nach einem lange anhaltenden Applaus konnten sich die Organisatoren über mehr als 300 Euro in der Spendenkasse freuen, die von den Zuschauern für die Flüchtlingsarbeit gegeben wurden.

(red)
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