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Fuhrgemeinschaft
Neue Veranstaltungen im Trassencafé laufen an

Solingen. Aufatmen im Gastronomiebetrieb in den umgebauten Eisenbahnwaggons in Höhe der Fuhr: Die Schließung ist überwunden. "Wir sind überglücklich, an der Umsetzung des ESF-Programms ,Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier (BIWAQ)' beteiligt zu sein, um damit dem Trassencafé wieder Leben einzuhauchen", erklärt Tanja Isphording, Geschäftsführerin der Fuhrgemeinschaft.

Der Verein will am kommenden Sonntag, 8. November, ein erstes Ausrufezeichen setzen. Als BIWAQ-Auftakt zeigt das Laurel und Hardy-Museum mit Wolfgang Günther am Projektor zwischen 15 und 18 Uhr eine Auswahl der beliebtesten Filme des Komiker-Duos. Spaziergängern, Radfahrern, Skatern und Joggern bietet sich an den beiden umgebauten Eisenbahnwaggons in idyllischer Lage an der Korkenziehertrasse ein sehenswerter Ausblick. Gleichwohl musste das Trassencafé in der Vergangenheit geschlossen werden, weil die Gastronomie nicht so gelaufen ist, wie sich dies die Mitstreiter des Bürgervereins Fuhrgemeinschaft vorgestellt haben. Mit der Berücksichtigung im BIWAQ-Förderprogramm kann sich nun aber ein tragfähiges Zukunftskonzept im Trassencafé festigen.

"Wir freuen uns mit dem gesamten Team, der Stadtentwicklung Solingen und allen Bürgern auf die künftigen Veranstaltungen, bei denen uns Manfred Hahn vom Walder Weinladen unterstützen wird. Für 2016 gibt es bereits viele Überlegungen und Ideen, wie den angedachten Bewerbungstrainings, Sprachkursen, Konzerten und Kleinkunst-Events", kündigt Isphording an. Eine Aktion mit Überraschungen für die kleinen und großen Besuchern ist auch am Nikolaustag am 6. Dezember geplant.

BIWAQ ist Quartier bezogen und richtet sich an Solinger über 26 Jahre. So soll die Lebenssituation in der Fuhr verbessert werden. Arbeitslose werden unterstützt, um auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Zugleich präsentiert sich das Trassencafé als besonderer Veranstaltungsort.

Vor über zwei Jahren ist das Café an der Korkenziehertrasse offiziell eröffnet worden, nachdem die Fuhrgemeinschaft an dem Projekt viele Jahre gearbeitet und es zuvor in dem Werkstattwagen aus dem Jahr 1955 einen Probelauf gegeben hatte. Es sei doch mit so viel Arbeit und Sponsorengeldern aufgebaut worden, heißt es bei der Fuhrgemeinschaft. Der Bürgerverein steht in Wald seit mehr als 35 Jahren für soziales Engagement und setzt sich ein auf den Gebieten Kinder- und Jugendarbeit, Stadtteilarbeit, Quartiersmanagement, Gewaltprävention sowie für den Ganztag an Schulen, Schulsozialarbeit und die Beschäftigungsmaßnahme Aquaris.

(tws)
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