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Neueröffnung
Neues Sportgeschäft schließt in Ohligs eine Lücke

Solingen. Das hat dem Stadtteil Ohligs noch gefehlt: ein Sportgeschäft. Die Lücke schließt "Mein Sportladen" ab dem morgigen Samstag, 19. März, in der Keldersstraße 8.

"Es gibt in Ohligs und Umgebung viele Sportvereine und Fitness-Studios, aber kein Sportgeschäft", hatte Geschäftsführer Erik Schmitz erkannt. Am alten Standort im Zentrum von Langenfeld war die Situation genau umgekehrt: Mehrere Sportgeschäfte warben um die Gunst von deutlich weniger Sportvereinen. Der Umzug nach Ohligs war nur konsequent, denn viele Kunden kamen laut Schmitz bereits aus Solingen dorthin. Neben dem Geschäft im Rheinland betreibt "Mein Sportladen" noch eine weitere Filiale in Bergneustadt bei Gummersbach.

"Mein Sportladen" hatte schon in Langenfeld einen Schwerpunkt bei der Ausrüstung von Mannschaftssportarten wie Fußball oder Handball - also Trikots, Hosen, Trainingsanzüge, Taschen und Bälle der gängigen Marken. Neu hinzu kommen in Ohligs auf mehr als 200 Quadratmetern Verkaufsfläche die Bereiche Fitness, Laufen und Kindersportbekleidung. Freizeitschuhe der Sporthersteller, die sogenannten Sneaker, runden das Sortiment ab. Ein besonderes Angebot ist die "eigene Veredelung" der Sportbekleidung mit Flock und Folien im Haus, wie Erik Schmitz sagt. Auf Wunsch können so auch T-Shirts oder Babybekleidung individuell gestaltet werden.

Doris Seifert wird die neue Filiale leiten. Sie ist seit 20 Jahren im Geschäft mit Sportartikeln tätig und führte bereits den Laden in Langenfeld. Die Bedürfnisse von Sportvereinen kennt sie nicht nur aus der beruflichen Arbeit, sondern auch durch ihre Ämter als Jugendvorstand, Trainerin und Kassenwartin beim SSV Lützenkirchen. Dieser ist zwar in Leverkusen beheimatet, gehört aber zum Fußballkreis Solingen. "Ich mache die Arbeit mit den Vereinen furchtbar gerne", sagt sie. Dabei ist ihre Beratung häufig gefragt: Welche Trikots passen, welche Bälle braucht eine Jugendmannschaft und wie bringen wir das Sponsorenlogo auf die Brust ? "Individuelle Beratung gibt es nicht im Internet", betont Doris Seifert.

Den Standort des Geschäfts in der Keldersstraße und nicht etwa in der belebteren Düsseldorfer Straße wählte die Geschäftsführung bewusst. "Den Ausschlag haben die Parkplätze gegeben", sagt Erik Schmitz. Neben den Parkbuchten entlang der Straße kann das Geschäft Kunden zwei reservierte Stellplätze vor dem früheren Hochbunker und hinter dem Haus anbieten. Kunden, die für Mannschaftssportarten größere Bestellungen abholen, sollen diese dann direkt ins Auto laden können.

(bjd)
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