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Luftsportgruppe Erbslöh
Segelflieger Jürgen Blome ist neuer Vorsitzender

Solingen. Der Bau einer neuen Flugzeughalle und die Fusion mit den Hildener Segelfliegern der LSG Kesselsweier: Dies waren neben vielen anderen Aufgaben die größten Brocken, welche die Luftsportgruppe Erbslöh in den letzten Jahren zu bewältigen hatte. Dass dies gelungen ist, verdankt der Verein neben vielen fleißigen Vereinsmitgliedern vor allem der engagierten Arbeit seiner Vorstandsmitglieder Peter Hecker (Erster Vorsitzender), Ranko Fecker (Zweiter Vorsitzender) und Christoph Schwartz (Kassierer).

Nachdem Fecker sein Amt bereits im vergangenen Jahr an René Bermel weitergereicht hatte, stellten sich jetzt auch Hecker und Schwartz bei der Frühjahrsversammlung im Vereinsheim am Graf-von-Mirbach-Weg nicht mehr zur Wiederwahl. Schriftführer Hans-Joachim Winter dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz.

Zum neuen Ersten Vorsitzenden wählte die Versammlung mit großer Mehrheit von 58 Stimmen bei nur zwei Enthaltungen und keiner Gegenstimme den Kölner Jürgen Blome (64). Blome ist seit 1968 begeisterter Segelflieger und arbeitete viele Jahre in der Leitung des Mildred-Scheel-Berufskollegs in Solingen. Seit zehn Jahren ist er Mitglied bei der LSG Erbslöh, deren Mitglieder hauptsächlich aus Solingen und Langenfeld kommen, aber auch aus dem weiteren Umkreis. Neuer Kassierer wurde Christian Fort (35), der Mitte der 90er Jahre seine Fluglizenz in Wipperfürth erworben hat und seit 2008 bei der LSG Erbslöh fliegt. Hans Saßen wurde als Technischer Leiter des 14 Segelflug- und zwei Motorflugzeuge umfassenden vereinseigenen Flugzeugparks wiedergewählt.

Sportlich war 2015 vor allem für die Nachwuchspiloten U25 des Vereins erfolgreich. Sie wurden im Speed-Wettbewerb der Bundesliga zweite in NRW und vierte in der bundesweiten Wertung. Sieben Flugschüler absolvierten 2015 ihre ersten Alleinflüge und drei erwarben ihre ersehnte Fluglizenz. Insgesamt hoben die Flugschüler des Vereins mit und ohne Lehrer zu fast 1850 Flügen ab. In die neue Saison starten die Langenfelder Flieger mit 40 Flugschülern. Etwa die Hälfte steht kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung und der praktischen Prüfung zum Erwerb der Segelfluglizenz. Die weitesten Flüge im reinen Streckensegelflug (ohne Motor) gelangen den erfahrenen Vereinspiloten Bernhard Braun (1040 Kilometer) und Heinz-Rudi Fecker (925 Kilometer) unter der heißen Sonne Afrikas. Aber auch im nicht so sonnigen Mitteleuropa gelangen den Erbslöh-Piloten viele Flüge über 500, 600 und einer sogar über mehr als 700 Kilometer Strecke an einem Flugtag. Jürgen Fischer

Quelle: RP
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