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Integration
Sportbund startet Pilotprojekt im Freiwilligendienst

Solingen. Im Rahmen des NRW-weiten Pilotprojektes "Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug" im Sport werden in der Klingenstadt zehn junge Menschen zum Übungsleiter ausgebildet. Die von der Stadt Solingen und dem Sportbund begleitete Maßnahme zielt darauf ab, in Sportvereinen die Integrationsarbeit von Flüchtlingen oder Menschen mit Migrationshintergrund voranzubringen. Das soll jeweils in Tandems aus einem Geflüchteten und einem Deutschen umgesetzt werden.

"Ihre Aufgabe wird sein, als Brückenbauer den Kontakt zwischen den Sportvereinen und den Orten, an denen die Neubürger leben und unterwegs sind - in Unterkünften, in der Schule oder in der Kita - herzustellen oder auszubauen", sagt Mirella Kuhl, zuständige Mitarbeiterin des Solinger Sportbundes. Es gilt, Bewegungsangebote sowohl im Sportverein als auch in Unterkünften anzubieten und Vertrauen aufzubauen.

Im ersten Schritt werden die jungen Menschen nun auf ihre Aufgabe als Anleiter im Sport vorbereitet. In 120 Lerneinheiten werden sie als Übungsleiter ausgebildet und zusätzlich interkulturell geschult. Achim Böhm ist der langjährige und erfahrene Ausbilder.

(red)
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