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Solingen
Stadtteilkarten sollen bei Orientierung im Viertel helfen

Solingen. Geht es nach der Stadt, werden sich Bürger demnächst in ihrer Nachbarschaft leichter zurechtfinden. Nachdem die Lenkungsgruppe Inklusion und Demografie im Rathaus bereits sogenannte Stadtteilkarten für die Nordstadt und für Solingen-Mitte herausgebracht hat, planen die Verantwortlichen demnächst auch vergleichbare Karten für Ohligs und Höhscheid.

Dabei sollen diese neuen Kartenwerke mehr bieten als übliche Stadtpläne. So finden sich auf den Karten nicht allein die Straßen im jeweiligen Stadtviertel wieder. Vielmehr werden auch Tipps zu Versorgungs- und Beratungsangeboten sowie zur Freizeitgestaltung vor Ort gegeben.

Auf diese Weise soll vor allem Menschen mit einer körperlichen Behinderung sowie Eltern, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind, die Orientierung erleichtert werden. Beispielsweise enthalten die Stadtteilkarten Hinweise, welche Wege barrierefrei sind und wo mit Steigungen, Gefällen, Stufen, Treppen oder Engstellen gerechnet werden muss. Parallel dazu werden Ratschläge zu alternativen Routen vermerkt.

Zusammengetragen wurde das notwendige Informationsmaterial von den städtischen Auszubildenden zum Vermessungstechniker. Nach Auskunft des Rathauses gehört Solingen zu den ersten deutschen Städten, die ihren Bürgern eine solch dezidierte Orientierungshilfe geben.

Die Karten für die Nordstadt und für Solingen-Mitte liegen ab sofort an der Rathaus-Information, im Bürgerbüro Clemens-Galerien, in der Stadtbibliothek, in der Volkshochschule, im Kundencenter der Stadtwerke Solingen sowie in verschiedenen Geschäften und anderen Begegnungsorten in der Innenstadt aus. Die Stadtteilkarte für Ohligs ist in Vorbereitung, jene für Höhscheid befindet sich in der Planung.

(or)
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