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Solingen
Sven Wiertz (SPD) wechselt nicht in den Bundestag

Solingen. Sven Wiertz (SPD) hat die Möglichkeit abgelehnt, im Nachrückverfahren als Abgeordneter in den Bundestag einzuziehen, und will lieber Kämmerer in Remscheid bleiben.

Er habe der Landeswahlleiterin mitgeteilt, dass er das Mandat in Berlin nicht annehmen werde, sagte Wiertz, der 2013 im auch Solingen umfassenden Bundestagswahlkreis beim Kampf um das Direktmandat Jürgen Hardt (CDU) unterlegen war. Der Platz im Bundestag war frei geworden, nachdem der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Becker in Oerlinghausen die Bürgermeisterwahl gewonnen hatte.

Wiertz wäre laut Liste erster Anwärter auf den frei gewordenen Platz in Berlin gewesen. Dass er nicht in den Bundestag einzieht, begründete Wiertz so: "Der Remscheider Rat hat mir das Vertrauen ausgesprochen, und ich habe vor einem Jahr meine achtjährige Amtszeit angetreten. Meine Zielsetzung ist es, mit Verwaltung und Rat daran mitzuwirken, die Haushaltskrise Remscheids zu bewältigen und neue Handlungsperspektiven zu erschließen."

Mit Blick auf die zurzeit laufende bundespolitische Diskussion über eine nachhaltige Entlastung der Städte und Gemeinden sagte der Sozialdemokrat weiter, eine Mitarbeit im Deutschen Bundestag wäre für ihn zwar interessant gewesen. Doch fühle er sich seiner in Remscheid übernommenen Aufgabe verpflichtet.

(bu)
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