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Solingen
Symphoniker sind in Köln im jecken Einsatz

Solingen. Wie in den vergangenen Jahren spielen die Musikerinnen und Musiker der Bergischen Symphoniker auch 2016 wieder bei den traditionellen Aufführungen des "Divertissementchen" mit der Cäcilia Wolkenburg in Köln. Unter der Leitung von Bernhard Steiner präsentiert das Orchester bekannte Stücke aus der Klangwelt des Broadways, berühmter Westernfilme und natürlich kölscher Evergreens mit dem nötigen Schuss Klassik. Der Begriff "Divertissementchen" stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie Unterhaltung, Belustigung. Es handelt sich um eine typisch kölsche Form des Musiktheaters, bei dem alle Rollen von Männern verkörpert werden. Außerdem sind alle Dialoge und Lieder in kölschem Dialekt gehalten.

"Janz schön jeheim" lautet der Titel der neuen Cäcilia Wolkenburg-Produktion der Kölner Oper, die noch bis 9. Februar gespielt wird. Das aktuelle "Divertissementchen" aus der Feder von Kalle Kubik beginnt nicht in Köln, sondern im Oval Office in Washington. Im Weißen Haus informiert der Geheimdienst-Chef den amerikanischen Präsidenten darüber, dass es in Köln Bestrebungen gebe, die Weltherrschaft des Humors zu errichten: "Von Köln und dem Humor geht eine Gefahr für den Weltfrieden aus." Politische, gar militärische Eskalationen drohen.

Um die Berichte seines Geheimdienst-Chefs über vermummte Menschenmengen auf der Straße, von Jubel begleiteten Böllerschüssen und bewaffneten Frauen, die das Rathaus stürmen vor Ort überprüfen zu lassen, schickt der amerikanische Präsident seinen besten Spion nach Köln. Kaum angekommen verfällt Edgar Snow aber den Reizen des Fasteleers und denen von Röschen, der Tochter des Präsidenten der "Akademie für kölschen und internationalen Humor".

www.oper.koeln/de

(mit)
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