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Solingen
Terrassenmieten sind in Solingen eher gering

Solingen. Gastwirte, die ihren Besuchern bei dem warmen Wetter Sitzplätze im Freien anbieten wollen, müssen in Solingen weit weniger tief in die Tasche greifen als ihre Kollegen in anderen Städten. Das geht einer Erhebung des Bundes der Steuerzahler (BdSt) Nordrhein-Westfalen hervor, die gestern der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Demnach liegt die Klingenstadt bei der Erhebung sogenannter Sondernutzungsgebühren für das Aufstellen von Tischen und Stühlen unter den 57 größten Städten des Landes lediglich im unteren Mittelfeld. So fallen in Solingen pro angefangenen Quadratmeter sowie je angefangenen Monat 3,60 Euro an. Und der Gebührensatz für 25 Quadratmeter sowie fünf Monate beträgt 450 Euro. Zum Vergleich: In Remscheid werden beispielsweise 625 Euro kassiert, während die Spitzenreiter Bonn und Wuppertal sogar 1650 beziehungsweise 1212,50 Euro verlangen. Die Werte beziehen sich jeweils auf beste Innenstadtlagen auf öffentlichen Flächen ohne Parkraumbewirtschaftung in der Hauptsaison, die von Mai bis September geht.

Der BdSt sieht die Gebühren kritisch. Es gebe kaum Argumente für deren Erhebung. Die Städte Herten und Iserlohn erheben bei ihren Gastwirten gar keine Entgelte für Sitzgelegenheiten im Freien.

(or)
 
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