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Top-Tipp
Theater verwandelt sich in Tanzburg

Top-Tipp: Theater verwandelt sich in Tanzburg
Die Ballettschule International gehört seit Jahren mit ihrem Nachwuchs zu den festen Größen beim Solinger Tanzfest. FOTO: Köhlen
Solingen. Solingen Es ist die größte Veranstaltung des Theater- und Konzerthauses. Nicht nur, was das Publikum betrifft, sondern auch das Programm. An zwei Tagen gibt es insgesamt 136 Auftritte von 56 Gruppen. Damit werden am 5. und 6. November während des "29. Solinger Tanzfestes" jeweils ab 13 Uhr rund 1.900 Tänzer auf der Bühne stehen. Von Sandra Grünwald

In diesem Jahr gibt es sogar noch einen Block mehr als bisher. "Wir hatten so viele Anmeldungen, dass wir nicht mit elf Blocks ausgekommen sind", erzählt Manuela Hoor vom Kulturmanagement, die für den Ablauf des Tanzfestes zuständig ist. So wurde der Sonntag um einen zwölften Block. Damit ist am Samstag ein Programm von sechseinhalb Stunden geboten, und am Sonntag ist es nur um eine Viertelstunde kürzer.

Das Tanzfest ist tatsächlich eine reine Solinger Veranstaltung. "Es nehmen Tanzschulen aus Solingen teil, aber auch viele Vereine oder Kindergärten schicken ihre Tanzgruppen", sagt Manuela Hoor. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr eine Grundschule mit dabei. Ebenfalls Premiere feiert die serbische Folkloretanz-Gruppe Borac. "So sind es zwar Solinger Gruppen, aber trotzdem bleiben die Auftritte sehr international", betont Sandra Perinelli vom Kulturmanagement.

Das Programm ist bunt. Und das ist es auch, was den Veranstaltern besonders wichtig ist. "Ich bin immer froh, wenn es ganz vielfältig ist", sagt Hoor. Nicht nur alle Tanzrichtungen und Tanzstile werden von Tänzern mit den unterschiedlichsten Kostümen auf die Bühne gebracht, auch die Altersgruppen sind vielfältig. "Die jüngsten Tänzer sind in diesem Jahr gerade mal zwei Jahre alt", weiß Manuela Hoor. Dagegen ist die älteste Tänzerin, die auf der Bühne stehen wird, bereits 87 Jahre alt.

Natürlich ist das "29. Solinger Tanzfest" nicht nur für die Akteure eine große Herausforderung, sondern auch für die Organisatoren. "Für das Tanzfest verwandelt sich das Theater in eine große Tanzburg", sagt Perinelli. Vor allem für die Technik bedeutet das einen erheblichen Arbeitsaufwand. Denn vor dem Tanzfest-Wochenende stehen drei Tage mit Generalproben an, bei welchen die Musik und die Lichteffekte einprogrammiert werden müssen. "Das heißt für die Technik fünf Tage vollste Konzentration", betont Sandra Perinelli. Trotzdem freuen sich alle Theater-Mitarbeiter auf die Veranstaltung. "Sie wissen, dass es etwas ganz Besonderes ist", erklärt Manuela Hoor.

Noch sind Karten für das "Tanzfest" zu haben - lediglich Block 2 ist bereits ausverkauft. Die Karten kosten vier Euro pro Block, der jeweils etwa eine Stunde dauert, und sind nur an der Theaterkasse erhältlich. Kurzentschlossene können Tickets auch im Laufe des Tanzfestes kaufen. Die Theaterkasse ist während der Veranstaltung durchgehend geöffnet.

Sa. 5. November, 13 - 22 Uhr / So. 6. November, 13 - 21.45 Uhr; Theater und Konzerthaus.

Quelle: RP
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