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Ratgeber
Tipps für ein umweltfreundliches Picknick

Solingen. Im Sommer gibt es für Viele nichts Schöneres als ein gemeinsames Essen im Freien. "Leider nehmen immer noch viele Ausflügler ihren Proviant in Einwegverpackungen wie Getränkedosen, Mini-Verpackungen oder Einweggeschirr mit", sagte Martina Chudek, Abfallberaterin der Technischen Betriebe Solingen (TBS). "Diese landen leider auch mal im Wald oder Straßengraben."

Wer beim Ausflug oder Picknick sich und der Umwelt etwas Gutes tun möchte, bekommt von den Technischen Betrieben Tipps zur Abfallvermeidung.

• Schon beim Einkauf darauf achten, dass Obst und Gemüse lose statt auf Schalen oder in Folien verpackt im Einkaufskorb landen.

• Umweltfreundliche Reisende verpacken ihren Proviant in Brotdosen statt in Alu- oder Kunststofffolie. Die Herstellung von Aluminium verbraucht viel Energie und Rohstoffe. Auch schützen die Brotdosen ihren Inhalt gut vor Zerdrücken.

• Für den Getränkevorrat eignen sich Mehrwegflaschen, Thermoskannen oder wiederverwendbare Flaschen aus Kunststoff. Eine Ein-Liter-Mehrwegflasche, die rund 25-mal wieder befüllt wird, erspart der Umwelt bis zu 75 Dosen oder 125 Minisaftpäckchen.

• Besteck, Gläser oder Teller aus Kunststoff oder Bambus, die auf jede Reise mitgenommen werden können, sind eine sinnvolle Alternative zum Einweggeschirr.

• Essensreste, benutzte Servietten und andere nicht vermeidbare Abfälle sollte man am besten wieder mit nach Hause nehmen und dort in die passenden Mülltonnen entsorgen.

Kontakt Technische Betriebe Abfallberatung (Telefon 290-0), Verbraucherzentrale Umweltberatung (Telefon 226576-07)

Quelle: RP
 
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